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Falter
Raupe
Puppe
Männchen
Weibchen
Genitalien ♀
Erstbeschreibung
Raupennahrungspflanzen
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)SynonymeUnterartenPublikationsdatum der ErstbeschreibungLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

Anmerkung: Am 26. April 2025 wurde ein Foto aus Andalusien von Nola infantula hierher geschoben [Forum].

1.2. Raupe

1.3. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Genitalien

2.3.1. Weibchen

2.4. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Raupennahrungspflanzen

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Lamiaceae:] Teucrium chamaedrys (Edel-Gamander) [in Mitteleuropa einzige bekannte Nahrungspflanze]
  • [Lamiaceae:] Lavandula stoechas (Schopf-Lavendel)
  • [Lamiaceae:] Salvia lavandulifolia [= Salvia hispanorum] (Lavendelblättriger Salbei, Spanischer Salbei)
  • [Lamiaceae:] Salvia sp. (Salbei)
  • [Lamiaceae:] Satureja thymbra (Thymbra-Bergminze)
  • [Ericaceae:] Erica manipuliflora

In Mitteleuropa scheint Teucrium chamaedrys die alleinige Raupennahrungspflanze zu sein. Nach Fritsch et al. (2014) lebt die Raupe in Südeuropa aber nicht nur an Teucrium, sondern auch an Lavendel (Lavandula stoechas), Salbei (Salvia sp.), Satureja thymbra sowie Erica manipuliflora. Als Nahrung dienen in jedem Fall die Blüten.

Staudinger (1870: 107-109) verglich bei der Beschreibung seiner Nola subchlamydula deren Raupen mit denen von "Nola chlamitulalis" [gemeint war die erst vuel später beschriebene Nola delicata]: "Die Raupen beider Arten, die ich in Menge fand, sind an Färbung durchweg sehr verschieden. Diejenigen der Nola Chlamitulalis Hb., welche ich im Juni und Juli bei Granada an den Blüthen der Scabiosa Columbaria fand, waren gelblichgrün mit brauner streifenartiger Zeichnung. Die Raupen der Subchlamydula, welche in grosser Menge Anfangs Juli an den Blüthen der Salvia Hispanorum lebten, waren durchweg violett mit einiger grünlicher Zeichnung. Sonst sind sie sich beide an Gestalt etc. durchaus ähnlich und haben beide einen schwarz-braunen Kopf und zwei ebensolche Häckchen auf dem ersten Gliede."

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„sub fast wie – nämlich die Vorige (Nola chlamitulalis).“

Spuler 2 (1910: 123L)

4.2. Synonyme

4.3. Unterarten

4.4. Publikationsdatum der Erstbeschreibung

Hinsichtlich der Publikationsdaten der Arbeiten in den „Trudy Russkogo Entomologicheskogo Obshchestva“ und den „Horae Societatis Entomologicae Rossicae“ der Jahre 1861-1932 folgen wir Kerzhner (2004), der die Datierungen der Papierhüllen der einzelnen Hefte auswertete, welche in nur wenigen Bibliotheken beim Binden der Jahrgänge nicht entfernt wurden. Demnach wurde Band 7 der „Horae“ in folgenden Lieferungen herausgegeben: Heft 1 (Seiten 3-66) am 2. April 1870, Doppelheft 2-3 (Seiten 67-282 und 305-320) im September 1870, Heft 4 (Seiten 283-304 und 321-408) am 1. Juli 1871.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.5. Literatur

  • Fritsch, D., Stangelmaier, G., Top-Jensen, M., & K. Bech (2014): Die nachtaktive Großschmetterlingsfauna von Samos (Griechenland, Östliche Ägäis) (Lepidoptera: Cossoidea, Lasiocampoidea, Bombycoidea, Drepanoidea, Geometroidea, Noctuoidea). — Esperiana 19: 7-101. Bad Staffelstein.
  • Kerzhner, I. M. (2004): Publikationsdaten der “Trudy Russkogo Entomologicheskogo Obshchestva” und “Horae Societatis Entomologicae Rossicae”, 1861-1932. Autorisierte Übersetzung von K. Standfuss. — Entomofauna 25 (14): 237-248. [PDF auf zobodat.at]
  • Erstbeschreibung: Staudinger, O. (1870-1871): Beitrag zur Lepidopterenfauna Griechenlands. — Horae societatis entomologicae rossicae 7: 3-304, pl. I-III. St. Pétersbourg (V. Bésobrasoff & Comp.).