Vorkommen
Länder:+16Kontinente:EUAS
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Ssp. azorensis
Kopula
Eiablage
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Puppe
Ei
Falter
Weibchen
Erstbeschreibung
Bezug der Indikation „Blank. ins. t. 4. F. A-D.“
Habitat
Raupennahrungspflanzen
Prädatoren
Parasitoide
Inhalt

1. Ssp. brassicae

1.1. Männchen

1.2. Weibchen

1.3. Geschlecht nicht bestimmt

2. Ssp. azorensis

"Genetisch sind die Populationen auf den Azoren identisch mit denen vom europäischen Festland und vermutlich erst in historischer Zeit dort eingeführt worden; daher ist die ssp. azorensis m. E. synonym zur Nominatunterart. Der Name azorensis Rebel ist aber entgegen den Behauptungen von Aistleitner (2016) kein Nomen nudum, da Rebel (1917) mit seinem Verweis auf Staudinger (s. Fußnote 2 auf S. 16) nach den damals gültigen Nomenklaturregeln eine gültige Beschreibung geliefert hat. Die Beschreibung der marcmeyeri Aistleitner ist daher unberechtigt und Synonym zu azorensis." (Martin Wiemers i. lit.)

3. Kopula

4. Eiablage

5. Ausgewachsene Raupe

6. Jüngere Raupenstadien

7. Puppe

8. Ei

9. Diagnose

9.1. Falter

  • links: Pieris brassicae 1. Generation, Männchen - Foto: Jürgen Hensle; Fundort: Deutschland, Baden-Württemberg, Kaiserstuhl, Endingen-Kiechlinsbergen, 250 m, 30.IV.2000; leg. Jürgen Hensle
  • rechts: Pieris brassicae, 2. Generation, Weibchen - Foto: Jürgen Hensle; Fundort: Deutschland, Baden-Württemberg, Hochschwarzwald, Aitern, 880 m, 9.VII.1993; leg. Jürgen Hensle
  • links: Pieris brassicae 1. Generation, Männchen - Foto: Jürgen Hensle; Fundort: Japan, Hokkaido, Saporro, e.p. 26.IV.2000; leg. Jürgen Hensle
  • rechts: Pieris brassicae, 1. Generation, Weibchen - Foto: Jürgen Hensle; Fundort: Japan, Hokkaido, Saporro, e.p. 28.IV.2000; leg. Jürgen Hensle

(Autor: Jürgen Hensle)

[Forum]

Der Große Kohlweißling (Pieris brassicae) kann in Mitteleuropa vor allem mit dem Kleinen Kohlweißling (P. rapae) verwechselt werden. Die Größe allein ist kein sicheres Merkmal. Große Sommertiere von P. rapae können durchaus genauso groß werden wie kleinere Pieris brassicae. Jedoch trägt P. brassicae oberseits am Vorderflügel-Apex, also der Spitze des Vorderflügels, einen deutlich größeren dunklen Fleck, der entlang des Außenrandes bis zwischen die Diskalflecken hinabreicht. Bei P. rapae ist dieser Fleck deutlich kleiner und reicht am Außenrand in aller Regel nicht einmal bis zum oberen Diskalfleck. Unterseits ist bei P. rapae der Fleck (hier blassgelb angedeutet) oft etwas ausgedehnter angelegt, unterscheidet sich jedoch auch hier von P. brassicae durch die fehlenden, bei P. brassicae sehr ausgeprägten Aderenddreiecke. Frühjahrs- und Herbstgeneration von P. brassicae haben i.d.R. auf der Hinterflügel-Unterseite eine bis zum Außenrand durchgehende gleichmäßig intensiv ausgeprägte dunkle Bestäubung, welche bei P. rapae fast ausschließlich nur bei Einzelexemplaren im zeitigen Frühjahr und Spätherbst so deutlich ausgebildet ist. Zudem sind diese Frühjahrs- und Herbsttiere von P. rapae meist deutlich kleiner als die von P. brassicae.

Einen ähnlich großen Apikalfleck haben nur noch Einzelexemplare von P. mannii. Bei P. brassicae ist er jedoch stets, bei P. mannii nie, oder wenn, dann in Stufen, konkav gebogen. Zudem ist P. mannii meist deutlich kleiner. Auch der Rapsweißling (P. napi) ähnelt P. brassicae etwas. Diese Art ist aber auf der Unterseite der Hinterflügel nur entlang der Adern dunkel bestäubt. Weitere ähnliche, jedoch durchweg kleinere Arten treten in Südeuropa auf.

9.1.1. Ssp. ottonis Röber, 1907
9.1.1.1. Weibchen

9.2. Ähnliche Arten

9.3. Erstbeschreibung

9.4. Bezug der Indikation „Blank. ins. t. 4. F. A-D.“

10. Biologie

10.1. Habitat

P. brassicae ist in Mitteleuropa ein typischer Kulturfolger. Ihre Raupe ernährt sich hauptsächlich von Kohl (Brassica oleracea) und verwandten Pflanzen, gerne auch von Kapuzinerkresse, die mit Kohl nicht näher verwandt ist, aber ebenfalls Senföle enthält. Deutlich weniger jedoch von wildwachsenden Kreuzblütlern. Da sie, wenn sie nicht gerade in Massen auftritt, nur die äußeren Blätter abfrisst, richtet sie meist keinen nennenswerten wirtschaftlichen Schaden an. Jedoch ist diese Art in Mitteleuropa noch viel stärker als der Kleine Kohlweißling auf Kohl fixiert. Dadurch wird sie gebietsweise immer seltener, denn Kohlfelder werden intensiv mit Insektiziden behandelt. Außer auf Kohlfeldern kann man die Art auch in anderen offenen Landschaften, seltener auch auf Waldwegen antreffen. Im Mittelmeerraum ist die Bindung an Kulturpflanzen viel schwächer ausgeprägt. Hier fressen die Raupen in weit stärkerem Maße an wildwachsenden Kreuzblütlern, vorzugsweise an solchen mit größeren Blättern.

Ursprünglicher Lebensraum der Art, vor der Kultivierung des Kohls im Binnenland, waren die Küstenspülsäume. Dort kann die Art auch heute noch angetroffen werden.

10.2. Lebensweise

Der Große Kohlweißling ist ein Binnenwanderer. Also eine Art, die innerhalb ihres Verbreitungsgebietes gerichtete Wanderflüge unternimmt und darüber hinaus auch einmal mehr oder weniger weit in Gebiete vordringen kann, in denen sie nicht heimisch ist. Speziell in den Küstengebieten Norddeutschlands werden oft größere Wanderschwärme beobachtet. Im Binnenland wandern hingegen meist nur einzelne Falter. In Asien tritt die Art hingegen als Arealerweiterer auf. So hat sie ihr Verbreitungsgebiet in den letzten Jahrzehnten von Westsibirien bis Japan ausgedehnt.

In Südeuropa fliegt der Große Kohlweißling von Februar bis November, vereinzelt sogar im Dezember und Januar, in fünf bis sechs Generationen. In Mitteleuropa bildet er hingegen nur zwei bis vier Generationen aus. Diese fliegen von April/Mai bis September/Oktober. Im Spätsommer ist die Art meist am häufigsten.

Die Puppe, die von der jeweils letzten Generation abstammt, überwintert.

10.3. Raupennahrungspflanzen

10.4. Nahrung der Raupe

  • [Brassicaceae:] Brassica oleracea (Kohl) [(Sicher nicht nur) in Südwestdeutschland mit Abstand am häufigsten genutzte Eiablagepflanze, belegt werden hier wohl sämtliche Kultursorten, im europäischen Küstenbereich auch die wilde Stammform [ER91, SP07, BY13]]
  • [Brassicaceae:] Brassica napus (Raps) [Der Raps dürfte ebenfalls eine nicht unbedeutende Eiablagepflanze Mitteleuropas darstellen. Eiablagebeobachtungen und Raupenfunde gibt es z.B. aus Baden-Württemberg [ER91, Forum], der Pfalz [SP07], Sachsen [RS07], Bayern [BY13] und der Schweiz (E.R.), in Coburg beschäftigte ein Vorkommen sogar die Gerichte (Atalanta 23: 24)]
  • [Brassicaceae:] Brassica rapa (Rübsen) [Norddeutschland, Eier: Atalanta 27: 20 [auch von BINK (1992) angeführt – ob Freiland?]]
  • [Brassicaceae:] Sinapis arvensis (Acker-Senf) [Insbesondere Raupenfunde der 1. Gen. (LEDERER 1938, URBAHN & URBAHN 1939), auch in Baden-Württemberg (E.R.) und Schleswig-Holstein [KS03]]
  • [Brassicaceae:] Raphanus raphanistrum (Hederich) [U.a. zahlreiche Raupenfunde in Baden-Württemberg [ER91] sowie dem ehemaligen Pommern (URBAHN & URBAHN 1939) und in Schleswig-Holstein [KS03], auch Bayern [BY13]]
  • [Brassicaceae:] Raphanus sativus (Garten-Rettich) [mehrere Ei- und Raupenfunde in Baden-Württemberg [ER91]]
  • [Brassicaceae:] Crambe maritima (Meerkohl) [Zahlreiche Raupen auf Öland (NORDMAN 1954), Schleswig-Holstein [KS03]]
  • [Brassicaceae:] Crambe tataria (Tatarischer Meerkohl) [Fund mehrerer Raupen durch Markus Z. im Botanischen Garten in Potsdam: [Forum]]
  • [Brassicaceae:] Cakile maritima (Meersenf) [Zahlreiche Raupenfunde an der Ostsee und Nordsee (URBAHN & URBAHN 1939, SPEYER 1956, VOGLER 1969, [KS03], G. Hermann: [Forum])]
  • [Brassicaceae:] Lepidium latifolium (Breitblättrige Kresse) [Zahlreiche Raupen im Küstenbereich von Nord- und Ostsee (SELZER 1918), [KS03]]
  • [Brassicaceae:] Isatis tinctoria (Färber-Waid) [Raupenfunde Frankenjura, Bayern, durch M. Schwibinger: [Forum]; Baden-Württemberg, Notiz J. Hensle: „Alle drei heimischen Pieris- spp. habe ich selbst auch schon an Isatis tinctoria gefunden“: [Forum]; [auch von BINK (1992) angeführt – ob Freiland?]]
  • [Brassicaceae:] Lunaria rediviva (Wildes Silberblatt) [Raupenfund Jörg Döring in Baden-Württemberg [Forum]; hier fehlen mir die nordostdeutschen Arbeiten von WARNECKE (1955) und FRIESE (1956) – wurden dort auch Freilandfunde angeführt?]
  • [Brassicaceae:] Lunaria annua ? (Garten-Silberblatt ?) [Von MAAS & DYCK (1999) als Eiablagepflanze in Flandern angeführt (Freiland?)]
  • [Brassicaceae:] Alliaria petiolata (Knoblauchsrauke) [Mehrfach Raupenfunde in der Pfalz [SP07], Bayern [BY13] und andernorts in Deutschland [Forum]]
  • [Brassicaceae:] Thlaspi arvense (Acker-Hellerkraut) [mehrere Eispiegel in Bad Lobenstein, Thüringen, J. Philipp: [Forum] bzw. [Forum]]
  • [Brassicaceae:] Bunias orientalis (Zackenschote) [Raupenfunde am Strand auf Rügen (URBAHN & URBAHN 1939)]
  • [Brassicaceae:] Lobularia maritima (Silberkraut) [Eine Eiablagebeobachtung (Garten) aus Baden-Württemberg [ER91]; Eier in Norddeutschland (Atalanta 27: 20)]
  • [Brassicaceae:] Armoracia rusticana (Meerrettich) [Baden-Württemberg, Eiablagebeobachtung (Garten) G. Paulus: [Forum]; Eier in Nordddeutschland und Raupen in Bayern (Atalanta 34:319-320)]
  • [Brassicaceae:] Rorippa amphibia (Wasserkresse) [Fund mehrerer Raupen in Baden-Württemberg [ER91]]
  • [Brassicaceae:] Rorippa sylvestris ? (Wildkresse ?) [von BINK (1992) angeführt – ob Freiland?]
  • [Brassicaceae:] Sisymbrium loeselii (Loesels Rauke) [Jungraupenfunde der 1. Gen. in Berlin (Atalanta 40: 26)]
  • [Brassicaceae:] Alyssum saxatile (Felsen-Steinkraut) [Je eine Eiablagebeobachtung in Baden-Württemberg [ER91] und Bayern (E.R.); Eier in Norddeutschland (Atalanta 27: 20)]
  • [Brassicaceae:] Alyssum montanum (Berg-Steinkraut) [Eiablagebeobachtung in Norddeutschland (Garten) (Atalanta 34: 320)]
  • [Brassicaceae:] Cardamine bulbifera [= Dentaria bulbifera] (Zwiebeltragende Zahnwurz) [Raupenfunde Hermann Falkenhahn in Hessen [Forum]]
  • [Brassicaceae:] Turritis glabra (Turmkraut) [Raupenfund der 1. Gen. (LEDERER 1938)]
  • [Brassicaceae:] Barbarea vulgaris (Gewöhnliches Barbarakraut) [von [KS03] für Schleswig-Holstein, von KOLBECK in [BY13] für Bayern angeführt]
  • [Brassicaceae:] Cochlearia officinalis (Echtes Löffelkraut) [von WEIDEMANN (1986) für die Ostseeküste genannt]
  • [Brassicaceae:] Rhynchosinapis cheiranthos [= Coincya cheiranthos] (Lacksenf) [Raupenfund in Baden-Württemberg [ER91]]
  • [Brassicaceae:] Eruca sativa (Senfrauke) [Jungraupenfund in Frankreich: [Forum], ob diese Pflanzenart?; Raupenfund Martin Miethke in Brandenburg [Forum]; Raupenfund Heiner Ziegler in der Schweiz]
  • [Brassicaceae:] Diplotaxis muralis ? (Mauersenf ?) [von BINK (1992) angeführt – ob Freiland?]
  • [Brassicaceae:] Diplotaxis tenuifolia (Stinkrauke) [[BY13]; ferner unklar: vermutlich betrifft der Raupenfund an „Rucola-Salat“ auf einem Balkon diese Pflanzenart (siehe Bestimmungshilfe)]
  • [Tropaeolaceae:] Tropaeolum majus (Große Kapuzinerkresse) [Zahlreiche Raupenfunde aus Baden-Württemberg [ER91], der Pfalz [SP07], Bayern [BY13] und anderen Gegenden Mitteleuropas]
  • [Capparaceae:] Capparis spinosa (Kapernstrauch) [Raupen in der Süd-Türkei (Atalanta 39: 28); diese Pflanze wird auch aus Südeuropa als Nahrungspflanze genannt – wer kennt konkrete Angaben dazu?]
  • [Resedaceae:] Reseda lutea ? (Wilde Resede ?) [Von MAAS & DYCK (1999) als Eiablagepflanze in Flandern angeführt (Freiland?)]
  • [Cleomaceae:] Tarenaya hassleriana [= Cleome hassleriana, Cleome spinosa] (Spinnenpflanze) [Fund einer Gruppe von Jungraupen in Baden-Württemberg (die an dieser Pflanze aber eingingen); Raupenfunde in den Niederlanden durch Marcella: [Forum]]
  • [Amaryllidaceae:] Allium sativum (Knoblauch) [Im Raum Kiew als „Schädling“ bezeichnet, tatsächlich wird die Pflanze in Abwesenheit von Brassicaceen als Notfutter akzeptiert (TEROFAL 1965)]
  • [Amaryllidaceae:] Allium cepa (Küchenzwiebel) [Im Raum Kiew als „Schädling“ bezeichnet, tatsächlich wird die Pflanze in Abwesenheit von Brassicaceen als Notfutter akzeptiert (TEROFAL 1965)]

Die folgende Zusammenstellung beruht im Kern auf Daten von Ebert & Rennwald (1991) aus Baden-Württemberg "[ER91]", Kolligs (2003) aus Schleswig-Holstein "[KS03]", Schulte et al. (2007) aus der Pfalz "[SP07]", Reinhardt et al. (2007) aus Sachsen, Bräu et al. (2013) aus Bayern "[BY13]", Meldungen hier aus dem Lepiforum "Forum" und weiteren eigenen Befunden "E.R."; hinzu kommen diverse weitere Literaturstellen.

Wichtigste Eiablagepflanze war und ist der Kohl (Brassica oleracea). Entsprechend nahm er im Binnenland mit dem Anbau diverser Kohlsorten erst einmal zu, mit Beginn der chemischen Bekämpfung dann auch wieder ab. Da die Eier in Gruppen abgelegt werden und die Raupen gesellig leben, müssen die Eiablagepflanzen ausreichend Nahrung bieten, weshalb viele andere Kreuzblütler nicht - oder nur selten - genutzt werden. Anders als P. rapae legt die 1. Gen. auch an mäßig schattigen Bereichen im Wald ab, also z.B. an Alliaria petiolata oder Cardamine bulbosa.

Neben den dominierenden Brassicaceae werden auch andere Brassicales aus den Familien Tropaeolaceae, Capparaceae, Cleomaceae und Resedaceae regelmäßig oder wenigstens ab und zu ebenfalls belegt. In einen völlig anderen Verwandtschaftskreis gehören hingegen Knoblauch und Küchenzwiebel, an denen die Raupen bei Kiew schon einmal als "Schädling" geführt wurde.

(Autor: Erwin Rennwald)

10.5. Prädatoren

10.6. Parasitoide

11. Weitere Informationen

11.1. Etymologie (Namenserklärung)

brassica der Kohl.“

Spuler 1 (1908: 6L)

11.2. Andere Kombinationen

11.3. Synonyme

11.4. Unterarten

  • Pieris brassicae ottonis Röber, 1907 [Unterart nach funet.fi]

11.5. Verbreitung

Pieris brassicae kommt in ganz Europa und dem nichttropischen Asien vor. Zudem fliegt sie in Nordafrika, nördlich der Sahara und auf den Azoren. Nach Norden zu wird sie jedoch zunehmend seltener und erreicht subarktische Breiten nur noch als seltener Zuwanderer. In Ostasien hat sich P. brassicae in den letzten Jahren sehr stark ausgebreitet und erreichte zwischenzeitlich auch Japan, wo sie auf dem weiteren Vormarsch nach Süden ist. Eingeschleppt wurde die Art zudem nach Chile und Südafrika. Nach Neuseeland eingeschleppt und zwischenzeitlich wieder ausgerottet.

Auf den Kanarischen Inseln tritt P. brassicae nur als seltener Zuwander auf Lanzarote auf. Auf den zentralen und westlichen Inseln wird sie durch Pieris cheiranthi vertreten.

11.6. Typenmaterial

Honey & Scoble (2001: 305): “LSL [The Linnean Society of London, Anm. Red. Lepiforum]: 1 ♂ labelled “58 Brassicae” [by Linnaeus], “Brassicae 759.” [by Smith], here designated as LECTOTYPE.”

11.7. Literatur

  • Bezug einer Indikation in der Erstbeschreibung: Blankaart, S. (1688): Schou-Burg der Rupsen, Wormen, Maden, en Vliegende Dierkens daar uit voortkomende: Unpaginiertes Vorwort, 1-234, pl. I-XVI. Amsterdam (Jan ten Hoorn).
  • Lectotypus-Festlegung: Honey, M. R. & M. J. Scoble (2001): Linnaeus's butterflies (Lepidoptera: Papilionoidea and Hesperioidea). — Zoological Journal of the Linnean Society 132: 277-399.
  • Erstbeschreibung: Linnaeus, C. (1758): Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata. 1-824. Holmiae (Laurentius Salvius).
  • Aistleitner, E. (2016): Zur Verbreitung des Großen Kohlweißlings (Pieris brassicae Linnaeus, 1758) auf den zentralen Mittelatlantischen Inseln und Beschreibung der Unterart von den Azoren sowie kurze Anmerkungen zu Pieris cheiranthi Hübner, 1808 (Lepidoptera, Pieridae). — Linzer biologische Beiträge 48 (2): 979-988 [PDF auf zobodat.at].
  • Gardiner, B. O. C. (1974): Pieris brassicae L. established in Chile; another palearctic pest crosses the Atlantic (Pieridae) - Journal of the lepidopterists' society 28: 269-277.
  • Kellner, C. V. & Shapiro, A. M. (1983): Ecological interactions of Pieris brassicae L. (Lepidoptera: Pieridae) and native Pierini in Chile. - Studies on Neotropical Fauna and Environment 18: 53-64.
  • Koçak, A. Ö. (1993): Traky anin ilkbahar lepidopterleri hakkinda faunistik notlar [Faunistical Notes on the Spring Lepidoptera of Turkey in Europe]. — CESA Miscellaneous Papers 17: 1-8. [Digitalisat auf archive.org]
  • Schweizerischer Bund Für Naturschutz [Hrsg.] (1987): Tagfalter und ihre Lebensräume. Arten – Gefährdung – Schutz. — XI + 516 S. (hier 148-149), Egg/ZH (Fotorotar AG).

11.8. Informationen auf anderen Websites (externe Links)