Vorkommen
Länder:+3Kontinente:EUAS
Falter
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Beschreibung als Nephopteryx metzneri
Inhalt

1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen
2.4.2. Weibchen

2.5. Erstbeschreibung

2.6. Beschreibung als Nephopteryx metzneri

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Zygophyllaceae:] Zygophyllum fabago (Bohnenähnliches Jochblatt)

Savchuk & Kajgorodova (2017: 118) berichten von der Krim über den Fund von Raupen an Zygophyllum fabago; sie leben zwischen den von ihnen befressenen Blättern, die mit Seide zusammengeheftet werden.

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

Poterium Pflanzengattung.“

Spuler 2 (1910: 214L)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Taxonomie

Im Abstract von Plant & Slamka (2016) auf [http://www.entrecord.com/abstracts16.htm] ist zu lesen: "Re-examination of material from the Zeller collection and comparison with the original description, as well as data from various literature sources, has shown that Phycita metzneri (Zeller, 1846) is a synonym of Phycita poteriella (Zeller, 1846). Specimens labelled or determined as “metzneri” in various literature sources or collections have been incorrectly identified and they de facto belong to either Phycita poteriella, Phycita torrenti, Phycita strigata, Phycita coronatella or Phycita cryptica sp. nov."

Nach Plant & Slamka (2016) gibt es Phycita metzneri (Zeller, 1846) also nicht mehr! Die Angaben unter jenem Namen gehören zu anderen Arten, davon teilweise zur neu beschriebenen Phycita cryptica. Konkret: Die in ein und derselben Arbeit beschriebenen Taxa Phycita metzneri und Phycita poteriella gehören zur gleichen Art; in der Arbeit von Zeller (1846) wird P. metzneri vor P. poteriella besprochen, so dass man im Normalfall den ersten Namen als den gültigen auswählen könnte - Plant & Slamka (2016) entscheiden sich aber bewusst dagegen, da die Beschreibung von P. poteriella die Art besser von verwandten Arten abgrenzt und der Name auch nie Anlass zur Verwirrung war - ganz anders als P. metzneri, der vielfach für Verwirrung sorgte. Da es keine zwangsläufige Seitenpriorität gibt, ist dieses Vorgehen zulässig - und in diesem Fall im Sinne einer stabilen Namensverwendung sicher auch sinnvoll. Daraus ergibt sich aber die Notwendigkeit, dass ein großer Teil der "P. metzneri" späterer Autoren - nämlich der Teil, der keinen anderen Arten zugeordnet werden kann - einen neuen Namen erhält: Phycita cryptica!

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Literatur