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Falter
Männchen
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

Hinweis (E. Rennwald): Dieses Belegtier steckte vom 27. Mai - 5. November 2015 auf der Seite von Kessleria albescens. Die Bestimmung als "Kessleria albescens" war bis zur Aufspaltung der Arten in dieser Gruppe durch Huemer & Tarmann (1992) eindeutig. Seit der Abtrennung von Kessleria inexpectata, Kessleria klimeschi und Kessleria helvetica ist Kessleria albescens i.e.S. auf ein enges Gebiet in den oberitalienischen Dolomiten, dem Monte-Baldo-Stock und dem Tremalzogebiet beschränkt. Von den 4 äußerlich nicht oder kaum unterscheidbaren Arten der Gruppe tritt nur Kessleria helvetica in der Schweiz auf. Einer der drei Typenfundorte - Törbel - liegt nur rund 15 km von Brig entfernt und ist mit diesem durch ein Tal verbunden, so dass an der Zuordnung zu dieser Art auch ohne Genitalüberprüfung nicht zu zweifeln ist.

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

Noch unbekannt! Es wird vermutet, dass die Raupe an einer Saxifraga-Art lebt.

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

In der Erstbeschreibung von Huemer & Tarmann (1992) ist zur Namenswahl erläutert: "Vom lateinischen Adjektiv helveticus (schweizerisch) abgeleitet".

4.2. Typenmaterial

Huemer & Tarmann (1992) teilen mit:

"Holotypus ♂: "Schweiz, VS, Zermatt, MR709B, 1850 m, 623,2/096,8, on rock, 10.8.1980, S.E. Whitebread" "SEW slide no. 350 o" "Kessleria albescens (Rbl) ♂, gen.det. 1983 S.E. Whitebread" (TLMF).

Paratypen: Schweiz: 1 ♀, gleiche Daten wie Holotypus; 1 ♂, 1 ♀ Zermatt, Trift, 2060-2300 m, 622/097, 31.VII.1981, leg. Whitebread (WHIT); 1 ♂, 1 ♀, Zermatt, leg Staudinger (MNHU); 1 ♂, Martigny 5.VI.1920; 2 ♂, Törbel, 23.VI.1924, 3.VI.1928; 4 ♀, Törbel, 24.VI.1924, 26.VI.1928, 19.VII.1924, 28.VIII.1927 (NMB)."

4.3. Faunistik

Die Art ist nur aus dem Wallis (Schweiz) bekannt.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur

4.5. Informationen auf anderen Websites (externe Links)