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Falter
Diagnose
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Erstbeschreibung

2.2. Falter

Issoria eugenia sieht oberseits anderen kleineren Perlmuttfaltern ähnlich. In seinem Verbreitungsgebiet vor allem Boloria alaskensis und B. aquilonaris. Diese haben auf der Unterseite der Hinterflügel jedoch eine viel schwächere Permuttzeichnung. Von der ebenfalls etwas ähnlichen I. lathonia sind so weit im Norden keine Funde bekannt. Zudem unterscheidet sich diese Art durch ihre viel größeren Perlmuttflecken.

2.3. Ähnliche Arten

3. Biologie

3.1. Lebensraum und Lebensweise

I. eugenia ist in Asien eine Art alpiner Wiesen. In Europa hingegen tritt sie nur in der Tundra und in niedrigen Lagen der Bergtundra auf. Es ist nicht viel mehr von ihr bekannt, als dass sie in einer Generation von Ende Juni bis Anfang August fliegt. Weiteres über die Lebensweise, wie auch die Nahrungspflanze der Raupe ist unbekannt.

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Verbreitung

I. eugenia fliegt in Asien von Tibet und Kamtschatka durch Sibirien bis zum Ural. In Europa tritt die Art nur im nördlichen Ural und dem westlich anschließenden Tiefland, nördlich etwa bis zum Polarkreis auf.

4.3. Literatur

  • Erstbeschreibung: Eversmann, E. (1847): Lepidoptera quaedam nova Rossiae et Sibiriae indigena descripsit et delineavit. — Bulletin de la Société Impériale des Naturalistes de Moscou 20 (3): 66-83, pl. I-VI.
  • Lukhtanov, V & A. Lukhtanov (1994): Herbipoliana Band 3: Die Tagfalter Nordwestasiens. - Verlag Dr. Ulf Eitschberger, Marktleuthen. 1-440.
  • Seitz, A. (Hrsg.) (1909-1914). Die Gross-Schmetterlinge der Erde. Band 1: A-C, 1-379, pl. 1-89. Stuttgart (Fritz Lehmann's Verlag).