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Falter
Männchen
Habitat
LebendfotosDiagnoseBiologieWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)Andere KombinationenFaunistikLiteraturInformationen auf anderen Websites (externe Links)

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

Die beiden Catoptria-Arten Catoptria pyramidellus und margaritella sind einander äußerlich sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich aber in einigen Details, die eine habituelle Bestimmung ermöglichen. Das wichtigste ist die Färbung der Fransen am Vorderflügel-Außensaum.

C. margaritella: einheitlich

C. pyramidellus: weiß und dunkler gescheckt. Die weißen Anteile vorwiegend in Verlängerung des weißen Keiles im Vorderflügel.

(Autor: Peter Buchner)

2.1. Männchen

Catoptria margaritella ist eine Art von feuchtem Grasland, Flach- und Hochmooren. Ähnliche Art: Bei Catoptria pyramidellus wirken Flügel gestreckter, die Fransen der Vorderflügel haben weisse Schecken, die weisse Strieme am Unterrand ohne Zahn, Flügelfärbung zwischen Strieme und Hinterrand nur wenig heller.

3. Biologie

3.1. Habitat

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„margarita Perlmuschel.“

Spuler 2 (1910: 194L)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Faunistik

Catoptria margaritella fehlt im Mediterranraum und ist in Europa mehr in der Mitte und im Norden verbreitet. Aus Frankreich war die Art aktuell nur im nordöstlichen Viertel bekannt, durch ein paar Altangaben auch im Zentrum. Auch für Labonne (2026) war es daher klar, dass das, was er auf einem Waldweg in den westlichen Pyrenäen beobachtete, nur C. bolivari sein könnte. Aber er nahm 7 Falter von 2 Stellen mit (gezeigt wird ein Falter von Piste des cabanes de Chousse, 1 032 m) - und alle erwiesen sich bei der Genitaluntersuchung als Catoptria margaritella! Und der Autor machte sich jetzt natürlich Gedanken, die er weitergibt: "Vu son de l’absence de abondance, il ne s’agit certainement pas d’une introduction datant de quelques années. Une introduction et un développement plus anciens ne sont cependant pas à exclure. Il peut s’agir d’une présence très localisée à un petit secteur géographique. Le fait que plusieurs Lépidoptéristes confirmés soient déjà passés dans cette partie des Pyrénées sans mentionner l’espèce, et que de mon côté je ne l’ai pas revue dans le secteur de Lescun, à une dizaine de km de là, serait cohérent avec cette hypothèse. Une autre hypothèse serait que chacun s’attendant à trouver là C. bolivari, ce Catoptria n’ait jamais été vérifié précisément (ce qui a failli m’arriver !)." Gut möglich, dass die Art in den Westpyrenäen einen Reliktstandort hat, doch vielleicht ist die Art doch etwas weiter verbreitet. Wenn man solche Falter immer schnell als C. bolivari abtut - weil es ja dort nichts anderes geben kann - dauert es eben lange, bis C. margaritella gefunden wird. Genetiker können hier sicher noch klären, ob es sich um eine noch relativ jung eingeschleppte Art handelt, oder um eine seit Jahrtausende isolierte Population.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur

  • Erstbeschreibung: [Denis, M. & J. I. Schiffermüller] (1775): Ankündung eines systematischen Werkes von den Schmetterlingen der Wienergegend herausgegeben von einigen Lehrern am k. k. Theresianum. 1-323, pl. I a+b, Frontispiz. Wien (Augustin Bernardi). — Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München: [134].
  • Labonne, G. (2026): Présence de Catoptria margaritella (Denis & Schiffermüller, 1775) dans les Pyrénées-Atlantiques (Lepidoptera, Crambidae). — Revue de l’Association Roussillonnaise d’Entomologie, 121: 205-206.
  • SCHÜTZE (1931): 12

4.5. Informationen auf anderen Websites (externe Links)