Version 41 / 51 vom 21. November 2020 um 10:41:56 von Erwin Rennwald
< 40 41 42 > Neueste Version anzeigen Alle Versionen
VorkommenLinks (1)Fundmeldungen
Länder:+40Kontinente:EUASAF
Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Weibchen
Männchen
Erstbeschreibung
Raupennahrungspflanzen
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Fraßspuren und Befallsbild

4. Puppe

5. Diagnose

5.1. Männchen

5.2. Weibchen

5.3. Genitalien

5.3.1. Männchen

5.4. Erstbeschreibung

6. Biologie

6.1. Raupennahrungspflanzen

6.2. Nahrung der Raupe

  • [Fagaceae:] Quercus robur (Stiel-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus pedunculiflora [= Quercus robur ssp. pedunculiflora]
  • [Fagaceae:] Quercus pubescens (Flaum-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus frainetto (Ungarische Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus dalechampii (Balkanische Traubeneiche, Dalechamps-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus macrolepis (Wallonen-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus trojana ((Mazedonische Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus suber (Kork-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus coccifera (Kermes-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus sp. (Eiche)

Die Raupe dieser Art ist ganz an Eichen gebunden.

Schütze (1931) fasst die teilweise schon alte Literatur zusammen und schreibt zu den Raupen: "Überwintern gesellig in seidener mit Kot umgebener Röhre in einem Büschel zusammen gesponnener Blätter am Ende der Zweige von niedrigem Eichengebüsch und skelettieren bis Juni die Blätter. Verpuppung meist in der Wohnung (Wocke und andere). Die Nutzung von Eichen-Büschen oder unteren Ästen von Bäumen wird in der Literatur immer wieder betont.

In Mitteleuropa ist die Stiel-Eiche (Quercus robur) die mit Sicherheit wichtigste Raupennahrungspflanze, bei den meisten Funden an Eichen fehlt aber die genaue Angabe der Art, so dass ich nur eine Angabe von Q. pubescens und keine einzige von Q. petraea kenne.

Eine detailliertere Studie darüber, welche Schmetterlingsraupen an welchen Eichen-Arten zu finden sind, wurde von Kalapanida & Petrakis (2012) am Mt Holomontas auf Chalkidiki in Girechenland durchgeführt. Von A. consociella wurden jeweils etwas größere Raupenzahlen (zwischen 64 und 30, Reihenfolge in abnehmender Raupenzahl) gefunden an Quercus frainetto, Quercus dalechampii, Quercus macrolepis, Quercus pedunculiflora und Quercus pubescens. Nur 12 Raupen wurden an Quercus trojana gefunden, gar keine an Q. coccifera und Q. ilex.

Huertas Dionisio (2009) nennt Q. suber als Raupennahrungspflanze in Huelva (Spanien).

Ezzine et al. (2016) studierten die Raupen in Tunesien, wo es - ganz anders als bei der Untersuchung von Kalapanida & Petrakis (2012) in Griechenland - zu Schäden an Q. coccifera kam.

(Autor: Erwin Rennwald)

7. Weitere Informationen

7.1. Etymologie (Namenserklärung)

„consocius Genosse.“

Spuler 2 (1910: 215L)

7.2. Andere Kombinationen

7.3. Literatur