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Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Fraßspuren und Befallsbild

1.4. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen
2.4.2. Weibchen

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Scrophulariaceae:] Verbascum thapsus (Kleinblütige Königskerze)
  • [Scrophulariaceae:] Verbascum densiflorum [= Verbascum thapsiforme] (Großblütige Königskerze)
  • [Scrophulariaceae:] Verbascum phlomoides (Windblumen-Königskerze)
  • [Scrophulariaceae:] Verbascum lychnitis (Mehlige Königskerze)
  • [Scrophulariaceae:] Verbascum nigrum (Schwarze Königskerze)

Die Raupe lebt an Königskerzen (Verbascum div. spec.). Diese schädigt sie oft so sehr, dass sie nicht zur Blüte kommen und kaum auf Artniveau sicher bestimmbar sind.

Schon Treitschke (1835: 22) schrieb zum Synonym Botys pallidalis: "Die Raupe lebt gesellschaftlich vom März bis May, und das zwete Mal im July, zwischen den Blättern des Wollkrauts (Verbascum Thapsus et Thapsoides), in einem filzartigen Gemisch abgenagter Pflanzentheilchen, auch in den Spitzen der Blüthe, indem sie kleine Gänge in den Stiel frißt. Sie ist gelb, mit schwarzen Punktreihen. In ihrem Aufenthalte verwandelt sie sich zu einer gelben Puppe." Was der Autor mit Verbascum thapsoides meinte, bleibt unklar, am ehesten Verbascum thapsiforme.

Schütze (1931) schreibt dann auch: "In zwei Generationen an Verbascum thapsus, Verbascum thapsiforme und Verbascum lychnitis, bis Juni zwischen versponnenen Herzblättern, von diesen und den Blütenknospen zehrend; die abgenagte und zu einem Klumpen über der Spitze zusammen gesponnene Blattwolle macht die Fraßstelle schon von weitem sichtbar."

Barrett (1904: 202-203) ergänzt: "And A. Schmid adds that the young larvae pass the winter in a slight web under the root leaves and young shoots of Verbascum nigrum.

Der oben gezeigte Falter von P. Buchner aus Katzelsdorf an der Leitha stammt von einer Puppe, die unter Verbascum phlomoides gefunden wurde.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„repandus rückwärts gekrümmt.“

Spuler 2 (1910: 234L)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Literatur

  • Barrett, C. G. (1904): The Lepidoptera of the British Islands 9 Heterocera. Geometrina—Pyralidina: 1-454. pl. 377-424. London (Lovell Reeve and Co. Limited).
  • Erstbeschreibung: [Denis, M. & J. I. Schiffermüller] (1775): Ankündung eines systematischen Werkes von den Schmetterlingen der Wienergegend herausgegeben von einigen Lehrern am k. k. Theresianum. 1-323, pl. I a+b, Frontispiz. Wien (Augustin Bernardi). — Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München: [120].
  • [SCHÜTZE (1931): 171-172]
  • Treitschke, F. (1835): Die Schmetterlinge von Europa 10. Dritte Abtheilung der Supplemente. G. Herminia - Orneodes. - 303 S.; Leipzig (Gerhard Fleischer).