Vorkommen
Länder:E+5Kontinente:EUASAF
Ssp. sericeata (Hübner, 1813)
Männchen
Weibchen
Männchen
Weibchen
Männchen
Erstbeschreibung
Habitat
Inhalt

1. Ssp. sericeata (Hübner, 1813)

2. Diagnose

2.1. Ssp. sericeata (Hübner, 1813)

2.1.1. Männchen
2.1.2. Weibchen

2.2. Ssp. calvaria (Wehrli, 1927)

2.2.1. Männchen
2.2.2. Weibchen

2.3. Ähnliche Arten

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen

2.5. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„sericeus seidenartig, wegen des Glanzes der Flügel.“

Spuler 2 (1910: 8L)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Faunistik

Nach Hausmann (2004) reicht die Gesamtverbreitung der Art vom Nordwesten Afrikas über Spanien (ssp. calvaria) mit sehr zersplitterten Arealteilen (alles ssp. sericeata) über Südfrankreich, Italien, den Süden der Schweiz, den Südosten Österreichs über Ungarn bis in den Südural, wobei es lokale Vorkommen weitab dieses Areals auch von Kreta und der Zentral-Türkei gibt.

SwissLepTeam (2010) kennt die Art aus der Schweiz nur aus dem Wallis und der Südschweiz und kommentiert: "In der Südschweiz hat diese Art wahrscheinlich nur das Münstertal besiedelt."

Huemer (2013) führt die Art für Österreich nur für Niederösterreich, Wien und das Burgenland an, also aus dem warmen Südosten des Landes.

Gaedike et al. (2017) erwähnen die Art nicht für Deutschland und auch im Lepiforum wurde sie erst am 15. Oktober 2017 mit Einzelnachweis-Symbol für dieses Land aufgenommen. Tatsächlich gab es bis zu diesem Zeitpunkt auch keine Publikation auf Papier, sondern lediglich den von allen übersehenen Eintrag in der [Datenbank Schmetterlinge Rheinland-Pfalz], in der die Art von Ernst Blum für das Jahr 2010 für den Quadranten "6614 Q2 Neustadt a. d. Weinstr." gemeldet wird. Es handelte sich hier nicht um einen Fehleintrag und auch nicht um eine Fehlbestimmung; wie Ernst Blum auf einem Vortrag am 14. Oktober 2017 au dem "Saarländischen Entomologentag (mit der Großregion Sar-Lor-Lux)" erläuterte, wurde das von ihm gezeigte Sammlungsexemplar am 1. Juli 2010 in Neustadt-Gimmeldingen (Pfalz) gefangen - nähere Angaben sollten im Dezemberheft der "Melanargia" publiziert werden. Tatsächlich erhielt ich das Heft mit dem Artikel von Blum (2017) per Post am 28.11.2017 zugestellt.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Literatur

  • Blum, E. (2017): Zum Erstnachweis von Idaea sericeata (Huebner, 1813) in Deutschland (Lep., Geometridae). — Melanargia, 29 (4): 152-153.
  • Gaedike, R., Nuss, M., Steiner, A. & R. Trusch (2017): Verzeichnis der Schmetterlinge Deutschlands (Lepidoptera). 2. überarbeitete Auflage. — Entomologische Nachrichten und Berichte (Dresden), Beiheft 21: 1-362.
  • Hausmann, a. (2004): The Geometroid Moths of Europe. Volume 2. Sterrhinae. - 600 S.; Stenstrup.
  • Erstbeschreibung: Hübner, J. [1790-1833]: Sammlung europäischer Schmetterlinge 5: pl. 1-113.
  • Huemer, P. (2013): Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. – 304 S. (Studiohefte 12); Innsbruck (Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H.).
  • SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG).