Verwechslungsträchtige Art!
Häufig. Falter von Juni bis August, Raupe vom Sommer, überwinternd, bis Mai an krautigen Pflanzen.
Vorkommen
Länder:+9Kontinente:EU
Falter
Kopula
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Puppe
Ei
Männchen
Weibchen
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Kopula

3. Ausgewachsene Raupe

4. Jüngere Raupenstadien

5. Puppe

6. Ei

7. Diagnose

Vorderflügel braun, im Vergleich zu H. blanda mit gelblichbrauner bis leicht rötlichbrauner Tendenz. Makeln oft dunkler als die Grundfarbe. Hinterflügel beim Männchen bräunlichgelb mit etwas hellerer Basis, beim Weibchen bräunlich. Im Gegensatz zu blanda kann octogenaria manchmal auch sehr kontrastreich gezeichnet sein (Querlinien, Mittelschatten und Wellenlinie dunkel auf hellerem Grund). [Axel Steiner].

Die Raupe von Hoplodrina ambigua hat im Unterschied zur H. ocotogenaria Raupe eine Rückenzeichnung mit spitzwinkligen Winkeln. In der letzten Haut kommen bei H. ambigua noch kleine orange Seitenflecken oberhalb der Stigmen dazu [Stefan Ratering im Forum].

7.1. Männchen

7.2. Weibchen

7.3. Genitalien

7.3.1. Männchen
7.3.2. Vergleich Hoplodrina blanda/Hoplodrina octogenaria

7.3.3. Weibchen

7.4. Erstbeschreibung

Darin indizierte Beschreibung und Abbildungen

Gladbach (1777: 66, pl. XXIX figs. 1-5): [Text] und [Tafel] im Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek.

8. Weitere Informationen

8.1. Etymologie (Namenserklärung)

Hoplodrina: όπλον [hoplon] (griech.) Waffen, Gerät, entomologische Bedeutung unklar, nach dem gleichen Schema gebildet wie Caradrina.

octogenaria: octogenarius, -a, -um (lat.) achtzigjährig, nach der Makelzeichnung, die wohl manchmal an die Ziffern 80 erinnern kann – was bei dieser Art aber die Ausnahme ist. Der Name ist daher eher unzutreffend.

alsines: Alsine ist eine ehemalige Caryophyllaceengattung, zu der früher die Minuartia-Arten (Mieren) und auch Stellaria media (Vogelmiere, eine der Raupennahrungspflanzen) gezählt wurden.

(Autor: Axel Steiner)

8.2. Synonyme

8.3. Unterarten

8.4. Taxonomie

Huemer (2013) überrascht mit dem Hinweis: "Zwei im DNA Barcode signifikant divergierende genetische Linien unterscheiden sich auch morphologisch, und es handelt sich hierbei sehr wahrscheinlich um einen bisher unerkannten Fall kryptischer Diversität (Ronkay & Huemer, unpubl.). Wir werden uns hier also daran gewöhnen müssen, noch ein schwer zu bestimmendes Artenpaar mehr zu haben.

(Autor: Erwin Rennwald)

8.5. Literatur

8.6. Informationen auf anderen Websites (externe Links)