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Falter
Weibchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

Merkmal: Weisse Art mit deutlicher, hellbrauner Zeichnung; Vorderflügelhinterrand mit zwei grossen braunen Flecken. Ähnliche Arten:

  • Argyresthia submontana (Zeichnung wenig deutlich, manchmal verwaschen; meistens nur ein dunklerer Hinterrandfleck)
  • Argyresthia curvella (Zeichnung stark kontrastierend zur weissen Grundfarbe; nur ein grosser, dunkler Hinterrandfleck)

(Autor: Rudolf Bryner)

2.1. Weibchen

2.1.1. Genitalien
2.1.1.1. Weibchen

2.2. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Rosaceae:] Sorbus aucuparia (Eberesche)
  • [Rosaceae:] Sorbus aria ? (Mehlbeere ?)
  • [Rosaceae:] Sorbus intermedia ?? (Schwedische Mehlbeere ??)
  • [Rosaceae:] Sorbus torminalis ?? (Elsbeere ??)
  • [Rosaceae:] Cotoneaster sp. ??? (Zwergmispel ???)

Treitschke (1833) berichtet schon in seiner Erstbeschreibung, dass Fischer von Rößlerstamm die Raupen an Sorbus aucuparia gefunden hat, einer Pflanze, die seither mehrfach bestätigt wurde.

Schütze (1931: 106) stellte zusammen: "Zwischen den noch unentwickelten ersten Blättchen von Sorbus aucuparia, nach anderen auch Sorbus aria und Sorbus torminalis (Schütze)."

Friese (1969: 733-734) vermerkte: "Die Raupe wurde im IV und V in den Knospen und an den noch unentwickelten Blättchen von Eberesche (Sorbus aucuparia) und Mehlbeerbaum (Sorbus aria) gefunden, ferner von Elsbeere (Sorbus torminalis) und Zwergmispel (Cotoneaster) angegeben."

Zumindest die Angaben zu Cotoneaster-Arten in Gärten bedürfen der dringenden Bestätigung - wahrscheinlich beruhen sie auf Fehlbestimmung der Falter. Fest steht, dass Sorbus aucuparia im größten Teil des Verbreitungsgebiets die Lebensgrundlage dieses Falters stellt.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Literatur

4.3. Informationen auf anderen Websites (externe Links)