VorkommenLinks (1)
Länder:+42Kontinente:EUAS
Falter
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Weibchen
Männchen
Erstbeschreibung
Habitat
Lebensweise
Raupennahrungspflanzen
Prädatoren
Parasitoide
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Ausgewachsene Raupe

1.3. Jüngere Raupenstadien

1.4. Fraßspuren und Befallsbild

1.5. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

Sexualdimorphismus der Falter: Der graue subapikale Fleck entlang des Costalrandes tritt nur bei Männchen auf. Die Weibchen sind durchschnittlich kleiner und wirken auch heller, weil der Weißanteil leicht erhöht ist [Helmut Kolbeck].

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen

2.4. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Lebensweise

3.3. Raupennahrungspflanzen

3.4. Nahrung der Raupe

  • [(Urticaceae:] Urtica dioica (Große Brennnessel) [mit großem Abstand wichtigste Nahrungspflanze!]
  • [Lamiaceae:] Galeopsis sp. (Hohlzahn)
  • [Lamiaceae:] Stachys sp. (Ziest)
  • [Lamiaceae:] Mentha x piperita (Pfefferminze)
  • [Lamiaceae:] Mentha sp. (Minze)
  • [Lamiaceae:] Marrubium vulgare (Gewöhnlicher Andorn)
  • [Lamiaceae:] Marrubium sp. (Andorn)
  • [Lamiaceae:] Ballota sp. (Schwarznessel)
  • [Lamiaceae:] Lamium maculatum (Gefleckte Taubnessel) [s. [Forum]]
  • [Lamiaceae:] Leonurus cardiaca (Echtes Herzgespann) [s. [Forum]]
  • [Convolvulaceae:] Calystegia sepium [= Convolvulus sepium] (Zaun-Winde)
  • [Convolvulaceae:] Ipomoea tricolor (Prunkwinde, Prachtwinde)
  • [Convolvulaceae:] Convolvulus arvensis sp. ? (Winde ?)
  • [Grossulariaceae:] Ribes rubrum ?? (Rote Johannisbeere ??)
  • [Grossulariaceae:] Ribes grossularia ?? (Stachelbeere ??)

Mit ganz großem Abstand wichtigste Raupennahrungspflanze ist die Große Brennnessel (Urtica dioica). Bei den doch recht vielen Angaben zu Lippenblütlern (Lamiaceae: Galeopsis sp. [siehe Falterbilder 7-8 oben], möchte ich Verwechslung mit anderen Zünsler-Raupen nicht immer ganz ausschließen, in ihrer Summe sind sie aber plausibel. So ist auf der [Artseite von ukmoths] zu lesen: The main foodplant is nettle (Urtica dioica), but woundworts (Stachys spp.), mints (Mentha spp.), horehounds (Marrubium and Ballota), and bindweeds (Convolvulus and Calystegia) are also used." Bei "Convolvulus" und "Calystegia" könnte es sich um die gleiche Art handeln, nämlich die Zaun-Winde ("Calystegia sepium [= Convolvulus sepium], die wir durch Bilder von Tina Schulz [Lepiforumsbeitrag 12. September 2016] belegen können.

Schütze (1931) hatte zusammengefasst: "Zwischen zusammengezogenen Blättern von Urtica dioica, Convolvulus sepium, Convolvulus arvensis, Ribes rubrum, Ribes grossularia und anderen Pflanzen, überwintert erwachsen in weißlichem pergamentartigem Gespinst am Boden, auch wohl in hohlen Stängeln (Sorhagen). Die Grundlage für die Angabe "Ribes spp." hier und bei Slamka (2013) ist mir nicht klar.

3.5. Prädatoren

3.6. Parasitoide

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

urticata: „urtica Nessel.“

Spuler 2 (1910: 222R)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Deutscher Name

In der deutschsprachigen Literatur wird für diesen häufigen Falter meist der Name "Brennnesselzünsler" verwendet, z.T. auch "Nesselzünsler"; für den noch häufigeren Zünsler Patania ruralis wird meist der Name "Nesselzünsler verwendet. Wir übernahmen diese Namen auch ins Lepiforum. Matthias Nuß wies per E-Mail völlig zurecht darauf hin, dass das verwirrend ist. Er schlug die Hinzuziehung von Flügelmerkmalen bei der Benennung vor und damit die Verwendung der Namen Schwarzweißer Nesselzünsler (für A. hortulata und Blasser Nesselzünsler (für Patania ruralis). Diesem Vorschlag folgen wir sehr gerne.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Literatur

  • Erstbeschreibung: Linnaeus, C. (1758): Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata. 1-824. Holmiae (Laurentius Salvius).
  • [SCHÜTZE (1931): 83]
  • Slamka, F. (2013): Pyraloidea of Europe (Lepidoptera). Volume 3. Pyraustinae & Spilomelinae. Identification - Distribution - Habitat - Biology. — 357 S., 133 Taf. mit Genitalabb., 31 Farbtaf. mit fast 1100 Bildern – Bratislava (Eigenverlag František Slamka).

4.6. Informationen auf anderen Websites (externe Links)