Vorkommen
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Falter
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanze
Inhalt

1. Falter

2. Ausgewachsene Raupe

3. Jüngere Raupenstadien

4. Fraßspuren und Befallsbild

5. Puppe

6. Diagnose

6.1. Männchen

6.2. Weibchen

6.3. Geschlecht nicht bestimmt

6.4. Genitalien

6.4.1. Männchen
6.4.2. Weibchen

6.5. Erstbeschreibung

7. Biologie

7.1. Habitat

7.2. Raupennahrungspflanze

7.3. Nahrung der Raupe

  • [Asteraceae:] Solidago virgaurea (Echte Goldrute, Gemeine Goldrute)
  • [Asteraceae:] Solidago canadensis (Kanadische Goldrute)
  • [Asteraceae:] Aster amellus ??? (Kalk-Aster ???)
  • [Asteraceae:] Bellidiastrum michelii ??? [= Aster bellidiastrum ???] (Alpen-Maßliebchen ???)

Treitschke (1835: 23) berichtet, Herrn Fischer von Röslerstamm zitierend zur Raupe: ""Sie lebt im September auf der Goldruthe (Solidago virgaurea), und ist weiß, gelbgrün gemischt. Die Rücken- aber, welche von der Grundfarbe scharf begränzt wird, bildet einen breiten hellgrünen Streif."

Möschler (1861: 36) wusste aus der Oberlausitz zu berichten: "Raupe im August auf Goldruthe, Solidago virgaurea."

Disqué (1901: 152) schreibt aus der Pfalz kurz und knapp: "R. 9. an Solidago virgaurea."

Auch Barrett (1904: 198) kennt die Art nur von Solidago virgaurea.

Schütze (1931) führt die Art ebenfalls unter Solidago virgaurea und weiß dazu: "In Gespinstschläuchen an Stängeln, von wo aus sie die Blätter befrisst. Verwandlung im Frühjahr (Stange), nach Rössler frei an der Blattunterseite, nach Mühl. an der Blüte, nach Sorhagen auch an Aster amellus und Aster bellidiastrum Mittel- und Nordeuropa." Die letzteren Angaben erscheinen sehr fraglich und beruhen wahrscheinlich auf Verwechslung.

Überraschend kam die Angabe von K. Schwabe über einen Raupenfund in Brandenburg (Stecherschleuse bei Eberswalde) an Blättern von Solidago canadensis; da die Raupenbestimmung durch Zucht zum Falter abgesichert ist (siehe Falterfoto oben), muss diese Beobachtung akzeptiert werden. Da es aber in Mitteleuropa massenhaft Bestände von Solidago canadensis und Solidago gigantea ohne dass dort A. terrealis vorkommt, werden diese neophytischen Solidago-Arten sicher nur ausnahmsweise mitgenutzt. Weitere Beobachtungen wären hier sehr erwünscht.

(Autor: Erwin Rennwald)

8. Weitere Informationen

8.1. Etymologie (Namenserklärung)

„terreo erschrecken.“

Spuler 2 (1910: 233R)

(Vermutlich Fehldeutung, dürfte eher einen Bezug zum Erdfarbton des Falters haben.)

8.2. Andere Kombinationen

8.3. Synonyme

8.4. Unterarten

8.5. Literatur