Verwechslungsträchtige Art!
Falter von Mai bis August lokal an trockenen Standorten, Raupe im Spätsommer an Schwalbenwurz, Puppe überwintert.
Vorkommen
Länder:+9Kontinente:EU
Falter
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Ei
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Habitat
Raupennahrungspflanzen
Inhalt

1. Falter

Zwei bis zum 10.01.2013 hier gezeigte [Falterbilder] aus Bühl-Baden waren fehlbestimmt und wurden zu Abrostola tripartita verschoben.

2. Ausgewachsene Raupe

3. Jüngere Raupenstadien

4. Fraßspuren und Befallsbild

5. Puppe

6. Ei

7. Diagnose

Gesamteindruck kontrastreich hell(rosa)grau-dunkelgrau. Im Durchschnitt größte Art der Gattung. Vorderflügel breit. Bei frischen Tieren dünne, schwarze Aderstriche im Saumfeld (bei geflogenen Tieren manchmal schwer zu erkennen). Saumfeld dunkel- bis mittelgrau, gelegentlich aber auch hellgrau. Makeln meist deutlich schwarz gerandet. Basalfeld meist mit gelblicher, Basal- und Saumfeld oft mit rosafabener Einmischung. Apikalstriche im Apex nicht zu Flecken verbunden.

Als Bestimmungsmerkmal im weiteren Sinne kann auch die Habitatbindung dienen: Abrostola asclepiadis kommt nur an trockenwarmen Standorten vor, wo ihre Nahrungspflanze wächst: die Schwalbenwurz Vincetoxicum hirundinaria. (Autor: Axel Steiner)

7.1. Männchen

7.2. Weibchen

7.3. Geschlecht nicht bestimmt

7.4. Ähnliche Arten

(Autor: Axel Steiner)

8. Biologie

8.1. Habitat

8.2. Raupennahrungspflanzen

8.3. Nahrung der Raupe

  • [Apocynaceae:] Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz)

9. Weitere Informationen

9.1. Etymologie (Namenserklärung)

Von Asclepias (griech.), dem ehemaligen botanischen Gattungsnamen der Nahrungspflanze Schwalbenwurz (früher Asclepias vincetoxicum, später Cynanchum vincetoxicum, heute Vincetoxicum hirundinaria). (Text: Axel Steiner)

9.2. Andere Kombinationen

9.3. Landessprachliche Namen (Auswahl)

Schwalbenwurzeule ([Denis & Schiffermüller], Borkhausen 1792, Berge 1842, Eckstein 1920, Pretscher & al. 1984)

Schwalbenwurznachtfalter (Lang 1789)

Schwalbenwurzeulenphalene (Esper)

Schwalbenwurz-Eule (Glaser 1885)

Schwalbenwurz=Höckereule (Lampert 1907)

Schwalbenwurz-Lichtwald-Silbereule (Bergmann 1954)

Schwalbenwurz-Höckereule (Ebert 1997)

Wegen der schwierigen Bestimmung der Imagines und weil es sich um eine in manchen Gebieten seltene oder fehlende Art handelt, hat A. asclepiadis nur wenige deutschsprachige Namen erhalten, die zudem alle sehr ähnlich lauten und als (Teil-)Übersetzung des wissenschaftlichen Namens aufzufassen sind. (Text: Axel Steiner)

9.4. Literatur