Vorkommen
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Falter
Zucht-Dokumentation
Ei
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Prädatoren
Inhalt

1. Falter

3. Zucht-Dokumentation

4. Ei

5. Diagnose

5.1. Männchen

5.2. Weibchen

5.3. Geschlecht nicht bestimmt

5.4. Erstbeschreibung

6. Biologie

6.1. Nahrung der Raupe

  • [Poaceae:] Festuca ovina agg. (Schafschwingel)

Trotz der Häufigkeit des Falters gibt es kaum Angaben zur Raupe dieser Art. Schütze (1931) schreibt kurz und knapp: "In schlangenartigem Gespinst zwischen den oberen Wurzelblättern (Gartner) Festuca ovina."

Bei Gartner (1865: 326-327) gibt es dann aber einen ausführlichen Bericht: "Ungeachtet seiner weiten Verbreitung und seines zahlreichen Auftretens, ungeachtet der artenarmen Flora seines Flugplatzes blieben dennoch seine Enlwicklungszustände bis jetzt gänzlich unbekannt und würden es vielleicht noch lange bleiben, wenn nicht die Erforschung der Atychia Appendiculata mir zufällig die Hand zur Auffindung der Chrysonuchellus-Raupe geboten hätte. Wie bereits aus meinen früheren Mittheilungen über die Appendiculata zu ersehen war, ging ich bei der Untersuchung des Wurzelwerkes von Festuca ovina in das grösste Detail ein, was mich in den Stand setzte, alles Lebende darin zu bemerken, somit auch Räupchen wahrzunehmen, welche von jenen der Appendiculata ganz verschieden waren. Sie hielten sich in den höheren Wurzelpartieen auf, wo sie Gespinnste bewohnten, welche ihnen zugleich zur Ablagerung ihrer grünlichen Excremente, dieser ausgedrückten Zeichen rauplicher Existenzen, dienten. Sie überwintern unverwandelt, verpuppen sich im April in einem schlauchartigen, mit seinen Endsubstanzen überworfenen Gespinnste, dessen Ausgangsende nach den untersten Halmtrieben geführt wird, wo sich die Puppe in aufrechter Stellung befindet und den Falter im Mai liefert. [...] Die frisch ausgefallenen Räupchen erscheinen fettweiss, licht behaart; Kopf gross, flach und durchsichtig bräunlich; Nackenschild etwas bleiclier. Nach der Ueberwinterung werden sie über 3''' lang, die Körperfarbe ist dann erdbräunlich; Kopf honiggelb mit einzelnen Haaren; Gebiss dunkelbraun; Halsschild erdbraun, schmal, tief umfassend und licht getheilt; Rückenlinie sehr fein und lichter als die Grundfarbe; die Rückensegmente je mit zwei Paar erhöhten glänzenden Punkten, das vordere näher gerückt, quergezogen und grösser als das hintere Paar, durch eine Vergrösserung erscheint dasselbe aus zwei verschobenen Punkterhöhungen bestehend; seitlich je noch eine Reihe solcher Knöpfe, dann folgen die schwarzen Stigmen, unter denselben eine lichtere Linie, dann wieder eine Reihe von erhöhten Punkten, jeder derselben führt ein Haar. Afterklappe behaart. Bauch und Füsse schmutzig gelb. Im erwachsenen Zustande werden sie bisterbraun, die Kopffarbe dunkler."

Es ist davon auszugehen, dass außer dem Schafschwingel auch noch einige andere Gräser genutzt werden - was aber noch zu beweisen ist.

(Autor: Erwin Rennwald)

Für weiterführende Informationen siehe Heckford & Beavan (2020)

6.2. Prädatoren

7. Weitere Informationen

7.1. Etymologie (Namenserklärung)

„χρύσεος golden.“

Spuler 2 (1910: 195L)

7.2. Andere Kombinationen

7.3. Synonyme

7.4. Literatur