

+30Kontinente:EUASAFOC1. Lebendfotos
1.1. Falter
1.2. Raupe
1.3. Puppe
2. Diagnose
2.1. Männchen
2.2. Erstbeschreibung
3. Biologie
3.1. Habitat
3.2. Nahrung der Raupe
Noch unbekannt! Die Pflanze zur oben gezeigten Raupe wurde bisher nicht bestimmt.
(Autor: Erwin Rennwald)
4. Weitere Informationen
4.1. Andere Kombinationen
- Eudioptis traducalis Zeller, 1852 [Originalkombination]
4.2. Synonyme
- Spilomela retinalis Lederer, 1857
4.3. Taxonomie und Faunistik
Die Art wurde aus dem südlichen Afrika beschrieben. Sie wurde auf den Kanaren nachgewiesen, scheint einen Schwerpunkt im Nahen Osten zu haben, von wo aus sie Zypern erreicht. Weiter im Osten gibt es Angaben aus Indien und Sri Lanka. Obige Bilder beweisen das Vorkommen in Thailand.
Plant (2016: 147) kommentiert eine Meldung aus Bulgarien: “S. traducalis is another native of the tropical and sub-tropical regions further south, where the larva is associated with Rhamnaceae. In Europe, it has been recorded as an immigrant in Sweden and on a single occasion in Bulgaria, in the Rhodopes Mountains at the Rosen Pass, 12.IX.1979 (Ganev, 1984; 1988). I have not seen the specimen, but the moth is distinctive and the record cannot be doubted.”
Völlig isoliert sind die beiden Meldungen aus dem südlichen Schweden, wo der Wanderfalterstatus der Art diskutiert wird: [svenska_fjarilar]. Es handelt sich hier wohl eher um das Ergebnis von Verschleppungen. Sinev (2019: 195) gibt die Art für die Halbinsel Krim an.
Nach [Global Biodiversity Information Facility] kommt die Art in Südafrika, Kolumbien, Indien, Botswana, Mosambik, Namibia, Swasiland, Simbabwe, Madagaskar, Seychellen, Gambia, Réunion, Thailand, Kenia, Mexico, Australien, Israel, Sri Lanka, Malaysia, Pakistan, Serbien?, Schweden, Tansania, Mayotte und Sambia vor. Sehr viele Angaben betreffen dabei Süd- und Mittelamerika. Bei [BOLD] findet sich hingegen kein einziger Nachweis aus Amerika oder auch Australien. Das hängt einfach mit einem unterschiedlichen taxonomischen Konzept zusammen. GBIF (abgefragt 10. September 2026) benutzt noch immer ein stark veraltetes Artkonzept mit Synclera retinalis (Lederer, 1857), Synclera achatinalis (Guenée, 1862), Synclera cottalis Walker, 1859, Synclera jarbusalis Walker, 1859 und Synclera chlorophasma Butler, 1878 als Synonymen. Das führt dazu, dass hier 5 unterschiedliche BIN BOLDs unter einem Artnamen vereinigt sind. Die Bearbeitung ist hier - vor allem im ostasiatisch-australischen Raum - noch nicht abgeschlossen, aber BOLD hat deshalb keine Nachweise in Amerika, weil dort Synclera jarbusalis Walker, 1859 (mit Synclera chlorophasma Butler, 1878 als Synonym) mit BIN BOLD:AAA0437 selbstverständlich als eigene Art geführt wird.
(Autoren: Erwin Rennwald, Jürgen Rodeland & Michel Kettner)
4.4. Literatur
- Plant, C. W. (2016): An Annotated Systematic, Synonymic and Distributional Checklist of the Pyraloidea of Bulgaria. — Neue Entomologische Nachrichten 72: 1-231. [PDF auf zobodat.at]
- Синёв, С. Ю. [ed.] (2019): Каталог чешуекрылых (Lepidoptera) России. Издание второе [Sinev, S. Yu. (ed.) (2019): Catalogue of the Lepidoptera of Russia. Second edition]: 1-448.
- Erstbeschreibung: Zeller, P. C. (1852): Lepidoptera Microptera, quae J. A. Wahlberg in Caffrorum terra collegit. — Kongl. Vetenskapsakademiens Handlingar 1852: 1-120. Stockholm (P. A. Norstedt & Söner).
- Hopfenmüller, S. (2024): Ein interessanter Nachweis von Synclera traducalis (ZELLER, 1852) aus Armenien (Lepidoptera: Crambidae). — Nachrichtenblatt der Münchner Entomologischen Gesellschaft 73 (3/4): 65-66.
4.5. Informationen auf anderen Websites (externe Links)
- [BOLD]
- [Global Biodiversity Information Facility] [Achtung: alle Angaben aus Amerika dürften sich auf S. jarbusalis beziehen!]
- [AfroMoths]
- [African Moths]
- [Svenska fjärilar]





















































