Vorkommen
Länder:+3Kontinente:EU
Falter
Geschlecht nicht bestimmt
Inhalt

1. Falter

2. Diagnose

2.1. Geschlecht nicht bestimmt

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Poaceae:] Triticum aestivum agg. [= Triticum vulgare] (Weizen)

Nach Elsner et al. (1999) war die Biologie von S. ascalis noch unbekannt. Mit der Zusammenführung mit S. grandii kommt aber die Angabe aus deren Erstbeschreibung zum Zuge, wo Hering (1933: 106) schreibt: „Von dieser Art liegen mir 1 ♂ und 2 ♀♀ vor, die am 3. Juni 1932 on Bologna (Torrente Ravone) von Triticum vulgare L. erzogen wurden.“

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

Hering (1933: 106): „Die Art ist benannt zu Ehren von Prof. Fr. Guido Grandi, der sich grosse Verdienste um die Erforschung der Morphologie bei den Microlepidopteren erwarb.“

4.2. Synonyme

4.3. Taxonomie und Faunistik

Sophronia grandii galt lange als eine sehr seltene, aus Norditalien beschriebene Art, für die es sonst nur noch eine Meldung aus Spanien gab.

Sophronia ascalis Gozmány, 1951 wurde aus Ungarn beschrieben, dann aber auch aus Tschechien, Slowakei, Österreich, Slowenien, Kroatien, Rumänien und Nordmazedonien angeführt. Steuer (2002: 169) berichtete vom Lichtfang eines sehr gut erhaltenen Falters am 3. August 1995 in Deutschland, Thüringen, „Kessel“ bei Grossgölitz, einem Fundort mit sehr warmem Lokalklima. Dies war der Erstnachweis für Deutschland und Gaedike et al. (2017) können von keinen weiteren Funden berichten. Und Hołowiński (2018) meldet die Art erstmals für Polen (in einem xerothermen Habitat bei Chełm in der Woiwodschaft Lublin im Südosten des Landes). Nach Elsner et al. (1999) galt S. ascalis als eine "lokale mitteleuropäische Art, auf warme Lokalitäten ab dem südlichen Böhmen und der Slowakei beschränkt, gelegentlich zahlreich".

Huemer & Karsholt (2020: 130) kommen aber zum Schluss: "Sophronia grandii. The DNA barcode of a paratype of Sophronia ascalis Gozmány, 1951 fully agrees with that of S. grandii. The two taxa are virtually identical, and we therefore consider S. ascalis to be a synonym of S. grandii (syn. nov.)." Die beiden Verbreitungsgebiete sind daher zu addieren.

4.4. Typenmaterial

Hering (1933: 106): „Von dieser Art liegen mir 1 ♂ und 2 ♀♀ vor, die am 3. Juni 1932 on Bologna (Torrente Ravone) von Triticum vulgare L. erzogen wurden.“

Zum Synonym Sophronia ascalis:

Gozmány, L. A. (1951: 19): „Zwei Exemplare bei Pásztó, Kom. Nógrád, Ungarn. Ein ♀ fing ich am 13.VII.1949. und ein weiteres ♀ am 14.VII.1949. Pásztó liegt unmittelbar am Fuss des Mátra-Gebirges und besitzt augenscheinlich eine sehr auffallende und reiche Kleinschmetterlingsfauna. Ein ♂ wurde von M. Nattán in Kaposvár /Kom. Somogy/ am 2.VII.1948. gefangen.

Holo- und Paratype in der Kleinschmetterlingssammlung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums, Allotype in der Sammlung des Herrn M. Nattáns.“

(Autoren: Erwin Rennwald & Jürgen Rodeland)

4.5. Literatur

4.6. Informationen auf anderen Websites (externe Links)