Verwechslungsträchtige Art!
Häufig bis selten. Falter von Juni bis September, Raupe von Herbst, überwinternd, bis Frühjahr an verschiedenen krautigen Pflanzen.
Vorkommen
Länder:+11Kontinente:EU
Falter
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Vergleich präparierte Falter
Vergleich Lebendfalter (betäubt)
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Ausgewachsene Raupe

3. Jüngere Raupenstadien

4. Diagnose

4.1. Unterschiede gegenüber N. janthina

  • Das schwarze Mittelfeld auf der Unterseite der Vorderflügel ist zum Saumfeld hin schärfer begrenzt und bildet meist (nicht immer) bogenförmig abgerundete bis zugespitzte schwarze Vorsprünge zwischen den Adern.
  • Schwarze Randbinde der Hinterflügeloberseite relativ schmal. Die innere Begrenzung der Binde mündet fast rechtwinklig auf den Vorderrand, wo nur wenige oder gar keine schwarzen Schuppen zur Flügelbasis hin streuen und somit keine Verbindung mit der schwarzen Beschuppung an der Basis besteht.

Separation from N. janthina:

  • The black median area on the forewing underside usually (not always) has a more clearly delimited, distinct border towards the pale marginal area in the form of small, rounded to acute black projections between the veins.
  • Black band on hindwing upperside on average narrower. The inner border of this band usually meets the anterior (costal) margin almost at a more or less right angle, and there are only few or no black scales at the costal margin between the black band and the black patch at the wing base.

Text: [Axel Steiner]

Bestimmungsmerkmale der Noctua-Arten im [Beitrag von Axel Steiner]

4.2. Vergleich präparierte Falter

4.3. Vergleich Lebendfalter (betäubt)

4.4. Genitalien

4.4.1. Weibchen

4.5. Erstbeschreibung

5. Weitere Informationen

5.1. Andere Kombinationen

5.2. Synonyme

5.3. Taxonomie

Die Artverschiedenheit von Noctua janthina und N. janthe (und implizit möglicherweise auch von N. tertia), die man ja erst in den 90er Jahren getrennt hat, wird neuerdings von einigen Autoren angezweifelt, und zwar aufgrund von Eizuchten, bei denen Falter beider "Arten" bzw. Formen aus demselben Gelege erhalten wurden. Inwieweit auch Genitalmerkmale betroffen sind, wurde nicht untersucht. Es herrscht also weiter dringender Forschungsbedarf; die Frage ist bei weitem nicht entschieden, sondern kommt jetzt erst in die Überprüfungsphase.

Text: [Axel Steiner], siehe auch [Beitrag von Egbert Friedrich]

5.4. Literatur

  • Erstbeschreibung: Borkhausen, M. B. (1792): Naturgeschichte der Europäischen Schmetterlinge nach systematischer Ordnung. Vierter Theil: der Phalänen zweite Horde: Eulen: I-XIV, 1-809. Frankfurt (Varrentrap und Wenner).

5.5. Informationen auf anderen Websites (externe Links)