Vorkommen
Länder:+1Kontinente:EU
Falter
Raupe
Puppe, Exuvie
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Puppe, Exuvie

4. Diagnose

4.1. Weibchen

4.2. Geschlecht nicht bestimmt

4.3. Ähnliche Art

Nach Günther Petersen, 1969: "Beiträge zur Insekten-Fauna der DDR: Tineidae" sind Monopis obviella und Monopis crocicapitella nach äußeren Bestmmungsmerkmalen trennbar. Sein Bestimmungsschlüssel endet auf diese Arten wie folgt:

Monopis obviella: Hinterrandstreifen der Vorderflügel und Stirnschopf goldgelb, glänzend. 10-12 mm; Grundfärbung der Vorderflügel wenig variabel, meist ziemlich dunkelbraun.

Monopis crocicapitella: Hinterrandstreifen der Vorderflügel und Stirnschopf cremefarben bis hellbraun. 12-16 mm; Grundfarbe der Vorderflügel wenig variabel, meist wesentlich heller als bei Monopis obviella.

4.4. Genitalien

4.4.1. Männchen
4.4.2. Weibchen

4.5. Erstbeschreibung

5. Biologie

5.1. Nahrung der Raupe

Trotz der weltweiten Verschleppung dieser Art wissen wir recht wenig über die genauen Ansprüche der Raupe. Als Fundorte der Raupen genannt werden vor allem alte Vogelnester und Hinterlassenschaften von Fledermäusen. Fledermauskot wurde jüngst sowohl von Heckford & Beavan (2018) aus Großbritannien als auch von Turbanova et al. (2019) aus Abchasien durch Raupenfunde belegt. In Abchasien wurden zahlreiche Raupen mit ihren Gehäusen auf dem meterhohen Guano-Haufen einer großen Höhle gefunden, die von 8 verschiedenen Fledermausarten bewohnt wird: Rhinolophus hipposideros, R. ferrumequinum, R. euryale, Myotis mystacinus, M. blythii, Plecotus auritus, Barbastella barbastellus und Miniopterus schreibersi. Aber dann müssen sie doch schreiben: "As we have already mentioned above, the larvae of this species were collected on the guano of bats. Unfortunately, we do not know yet what exactly serves as food for the larvae: mycelium of fungi, excrements or keratinous remains of the vital activity of bats or something else." Sie nehmen einen Literaturabgleich vor: "According to literature sources, larvae of this species live in nests of birds and in places of bat accumulations. They feed on the remains of animal origin: feathers, hairs, bristles and dried feces".

(Autor: Erwin Rennwald)

6. Weitere Informationen

6.1. Andere Kombinationen

6.2. Synonyme

6.3. Faunistik

Österreich

Huemer & Rabitsch (2002) listen die Art in ihrer Tabelle der Neozoen von Österreich auf. Der weltweit verschleppte Vorratsschädling mit Herkunftsgebiet altweltliche Tropen wurde in Burgenland, Wien, Niederösterreich und Vorarlberg registriert.

(Autor: Erwin Rennwald)

6.4. Literatur

6.5. Informationen auf anderen Webseiten (externe Links)