Version 16 / 19 vom 31. Dezember 2020 um 16:05:58 von Erwin Rennwald
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Erstbeschreibung
Inhalt

2. Diagnose

2.1. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Caprifoliaceae:] Lonicera sp. (Heckenkirsche )
  • [Caprifoliaceae:] Weigela sp. [= Veigela, Weigelia] (Weigelie)

Lonicera und Weigela sind zumindest als Futterpflanzen in der Zucht gut abgesichert. Lonicera wurde schon in der Erstbeschreibung als Fundpflanze einer Raupe im Amurgebiet genannt und auch von der zur selben Familie gehörenden Gattung Weigela gibt es Meldungen über Freilandfunde (Korea). Was fehlt sind genauere Angaben zu den jeweiligen Arten.

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Faunistik

Nach der Fauna Europaea (Fauna Europaea Web Service. Last update 22 December 2009. Version 2.1. Available online at [http://fauna.naturkundemuseum-berlin.de]) eine Art mit nicht nachgewiesener Bodenständigkeit ("doubtfully present") in Europa: "Only known from a single specimen from Bashkiria (Central Ural Mts.) in the Zoological Institute of St.Petersburg, (Dayanov, V.I., 1981). It is well possible that this was an accidental introduction and not a native: It is questioned by (Zolotukhin, V. V. 2008)".

Ich konnte die Originalmeldung von Dayanov (1981) noch nicht studieren. Doch schon Anikin et al. (2000: 277) hatten Bedenken gegen eine mögliche Bodenständigkeit angemeldet: "Known only after 1 ♀ from the Bashkirian reserve (Dayanov, 1981); maybe it is a chance finding. L: Lonicera, Veigela [Weigela]." Anders als bei Euhampsonia cristata drückten sie sich hier aber vorsichtiger aus und gaben der Art auch eine Nummer für ihre Checkliste. Gegen ein Vorkommen im Südural spricht auch hier eine ganz ähnliche Verbreitung wie bei E. cristata: In Russland betrifft sie nur das Amur-Gebiet ganz im Osten (von wo sie beschrieben wurde), dazu die benachbarte koreanische Halbinsel. Auch hier gäbe es im Südural aber wahrscheinlich geeignete Raupennahrungspflanzen. Da die auffällige Art sonst nie mehr im Umkreis von 3000 km um die (angebliche?) Fundstelle des Einzelexemplars gemeldet wurde, dürfte eine Interpretation als passiv verschlepptes Einzelexemplar ohne zeitweilige Ansiedlung im Südural die wahrscheinlichste sein. Die Art wäre dann konsequent ganz für Europa zu streichen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.3. Literatur

4.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)