Version 19 (neueste) vom 2. Oktober 2022 um 11:30:52 von Michel Kettner
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Falter
Bezug der Indikation in Verity (1930: 184)
Von Staudinger (1871) indizierte Abbildungen
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Ähnliche Arten

2.2. Bezug der Indikation in Verity (1930: 184)

Veritys Formulierung “the name of caucasica, Stdgr. (1871) must be replaced by caucasogenita [...]” bezieht sich offensichtlich auf diese Textstelle:

2.3. Von Staudinger (1871) indizierte Abbildungen

3. Biologie

3.1. Habitat

4. Weitere Informationen

4.1. Synonyme

4.2. Taxonomie und Faunistik

Leneveu et al. (2009) machten sich Gedanken über die Artendifferenzierung innerhalb der Gattung Melitaea vor, während und nach der letzten Eiszeit. Um hier erste Anhaltspunkte über die Verwandtschaft der einzelnen Taxa zu bekommen knöpften sie sich 74 Exemplare von 65 beschriebenen Arten der Gattung aus dem gesamten holarktischen Verbreitungsgebiet der Gattung vor, also meist genau ein Exemplar pro Art. Die Sammlungsexemplare wurden einem klassischen Barcoding unterzogen (es wurde also mitochondriale DNA untersucht, genauer die Cytochrome Oxidase Subunit I (COI, 1487 Basenpaare), zusätzlich aber auch noch zwei Gene der Kern-DNA (elongation factor-1a (EF-1a, 1240 bp) und wingless (Wgl, 403 bp)). Aus den Ergebnissen wurden Stammbäume berechnet und der jeweilige Zeitpunkt der Artdifferenzierung abgeschätzt. Aus dem athalia-Komplex wurden u.a. ein Exemplar von M. athalia aus Schweden (Vallentuna) herangezogen, für Melitaea celadussa ein Exemplar aus Südfrankreich (Aude), für Melitaea caucasogenita ein Exemplar aus der Türkei (Posof), für M. britomartis ein Tier aus Russland (Saratov), für M. deione je ein Exemplar aus Frankreich (Alpen) und Marokko (Atlas).

Dabei zeigte sich, dass sich M. athalia aus Schweden und M. caucasogenita aus der Türkei sehr nahe stehen. Die Artberechtigung von M. caucasogenita ist aber wegen deutlicher äußerer und kleinerer genitalmorphologischer Unterschiede heute kaum mehr umstritten.

Nach van Oorschot & Coutsis (2014) kommt die aus Aserbeidschan beschriebene Art auch in Russland im gesamten Kaukasus vor, also bei weiter Fassung des Kontinents auch in Europa.

Die Art fehlt bei Wiemers et al. (2018) schon wegen der anderen Grenzziehung zwischen Europa und Asien.

(Autor: Erwin Rennwald)

Nach [Global Biodiversity Information Facility] kommt die Art in Georgien, Russland, Türkei, Armenien, Deutschland?, Ungarn? und Italien? vor.

(Autor: Michel Kettner)

4.3. Literatur

4.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)