Vorkommen
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Falter
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Puppe
Ei
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Inhalt

1. Falter

2. Ausgewachsene Raupe

3. Jüngere Raupenstadien

2 & 3: 29. April & 1. Mai 2014

4-5: 10. Mai 2014

6-7: 17. Mai 2014

8-9: 23. Mai 2014

4. Puppe

5. Ei

6. Diagnose

6.1. Männchen

6.2. Weibchen

6.3. Geschlecht nicht bestimmt

6.4. Genitalien

6.4.1. Männchen
6.4.2. Weibchen

6.5. Erstbeschreibung

7. Biologie

7.1. Habitat

8. Weitere Informationen

8.1. Etymologie (Namenserklärung)

„Genossin, nämlich zu Cucúllia verbásci, mit der sie Rottemburg vergleicht."

Spuler 1 (1908: 258R)

8.2. Andere Kombinationen

8.3. Synonyme

8.4. Nomenklatur

Mikkola (1985: 127) kam bei seiner Untersuchung der von Clerck (1759) beschriebenen Arten zum Schluss, dass der Name "Phalaena hepatica Clerck (1759) jahrhundertelang fehlinterpretiert wurde. Er fand in der Sammlung ein Exemplar mit Clercks handschriftlicher Etikettierung als "hepatica, das er daraufhin als Lectotypus für Clercks Phalaena hepatica festlegte. Das Belegtier ist ein Tier der Art, die bis dahin Lithophane socia hieß, nach Mikkola (1985) also Lithophane hepatica heißen müsste; und das, was bisher Polia hepatica hieß, müsste zu Polia tincta umbenannt werden. Also nichts Ungewöhnliches in der Namenshistorie so mancher Schmetterlingsart. Vergleicht man die beiden von Mikkola (1985: 127) nebeneinander gestellten Bilder von Sammlungsbeleg und Zeichnung, kommt man nicht umhin, sich über die geringe Ähnlichkeit zu wundern. Die Zeichnung kommt doch der bisher gewohnten Interpretation nahe, der Falterbeleg hat damit kaum Ähnlichkeit (auch wenn Mikkola das anders sieht). Hacker et al. (2002: 49) kommen daher zum Schluss, dass es sich beim "hepatica"-Etikett um eine Fehletikettierung durch Clerck oder einen späteren Museumsbearbeiter gehandelt hat. Die Lectotypus-Festlegung auf dieser Basis wäre dann schlichtweg unzulässig. Sie - und nahezu alle späteren Autoren - bleiben daher dabei, Clercks Beschreibung weiterhin als Polia hepatica zu bewerten, so dass auch Lithophane socia seinen Namen behalten kann.

(Autor: Erwin Rennwald)

8.5. Literatur

  • Clerck, C. (1759): Icones Insectorum rariorum Cum Nominibus eorum trivialibus, locisqve e C. LINNÆI Arch. R. et Eqv. Aur. Syst. Nat. allegatis. Sectio Prima: [8 unpaginierte Textseiten], pl. 1-16. Holmiae. — Digitalisat der Bibliothèque nationale de France: [pl. 8 mit fig. 3].
  • Hacker, H., Hreblay, M. & L. Ronkay (2002): Hadeninae I. - Noctuidae Europaeae 4 - Entomological Press, Sorø, 419 pp., 14 colour plates.
  • Erstbeschreibung: Hufnagel, J. S. (1766): Zwote Fortsetzung der Vierten Tabelle Von den Insecten, besonders den so genannten Nachteulen als der zwoten Klasse der Nachtvoegel hiesiger Gegend. - Berlinisches Magazin 3 (4): 393-426.
  • (unberechtigte) Lectotypus-Festlegung: Mikkola, K. (1985): The Geometroidea and Noctuoidea described by Carl Clerck (Lepidoptera). — Entomologica scandinavica 16: 161-169. Ex libris Werner Wolf.
  • Steiner (1997) (= Ebert 6), 509-512.