Geschützt n. d. schweizerischen Verordnung über den Natur- u. Heimatschutz Art. 20 Abs. 2, Anhang 3
Vorkommen
Länder:+5Kontinente:EUAS
Männchen
Weibchen
Balz
Kopula
Eiablage
Raupe
Puppe
Ei
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanze
Inhalt

1. Männchen

2. Weibchen

3. Balz

4. Kopula

5. Eiablage

6. Raupe

7. Puppe

8. Ei

9. Diagnose

9.1. Erstbeschreibung

10. Biologie

10.1. Habitat

10.1.1. Raupennahrungspflanze
10.1.2. Lebensweise

Gil-T. (2004) studierte die Raupen in Südspanien (Granada) und stellte dabei fest, dass dort nur ein sehr kleiner Prozentsatz an Puppen mehrfach überwintert - weniger als im südlichen Mitteleuropa und erst recht weniger als in Israel, wo bis zu 4 Überwinterungen dokumentiert sind. Die immer wieder als "Apanteles sp." angeführte parasitierende Schlupfwespe wurde als Cotesia specularis Szepligeti (Hymenoptera, Braconidae, Microgastrinae) bestimmt. Die Eiablage des Parasitoiden erfolgt dabei auf jüngere Larvenstadien der Raupe - möglicherweise hilft die gleichzeitige Anwesenheit der phytophagen Wespe Bruchophagus coluteae Boucek (Hymenoptera, Chalcidoidea, Eurytomidae) den Parasitierungsgrad zu senken, während umgekehrt die Iolona iolas-Raupe durch ihre Wechselwirkung mit der Pflanze die Nahrungsverfügbarkeit für die phytophage Wespe verbessern kann. Näher geschildert wird auch die Myrmekophilie der Raupe und ihre Beziehung zu Camponotus cruentatus (Formicidae). Bei Abtrennung von Iolana debilitata als eigene Art müssten die Beobachtungen dorthin verschoben werden, was m.E. aber wenig Sinn macht.

(Autor: Erwin Rennwald)

11. Weitere Informationen

11.1. Etymologie (Namenserklärung)

„Gefährte des Herkules.“

Spuler 1 (1908: 67L)

11.2. Andere Kombinationen

11.3. Synonyme

11.4. Literatur