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Falter Ssp, quinquenotella
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Puppe
Männchen
Weibchen
Genitalien ♂
Erstbeschreibung
Habitat
LebendfotosFalterDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeUnterartenTaxonomie und FaunistikLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.1.1. Ssp, quinquenotella Chrétien, 1915

1.2. Ausgewachsene Raupe

1.3. Jüngere Raupenstadien

1.4. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen

2.4. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Boraginaceae:] Heliotropium bacciferum [= Heliotropium undulatum]
  • [Boraginaceae:] Heliotropium kotschyi

Aus Europa (ssp. quadrinotella) anscheinend unbekannt. Nach Sattler (1967) meldete Chrétien (1915) die Raupe aus Algerien (ssp. quinquenotella) von Heliotropium undulatum, also einem in Europa fehlenden Rauhblattgewächs (Boraginaceae). Roland Breithaupt fand die Raupe der ssp. quinquenotella in einer Halbwüste in Abu Dhabi an Heliotropium kotschyi (das teilweise als Synonym von Heliotropium ramosissimum abgehandelt wird). Das legt den Verdacht nahe, dass die Raupe in Griechenland an dem dort in jungen Bracheäckern häufigen Heliotropium europaeum (Europäische Sonnenwende) leben könnte. Vielleicht sollte dort aber auch an Heliotropium supinum in periodisch austrocknende Schlammflächen gesucht werden.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

  • Anesychia quadrinotella Mann, 1861 [Originalkombination]

4.2. Synonyme

4.3. Unterarten

4.4. Taxonomie und Faunistik

Die Art wurde ohne näheren Fundort aus "Amasia" (Türkei) beschrieben. In Europa tritt sie in Griechenland auf. Die Nominatunterart wurde ferner in Armenien, Syrien, Israel (Haifa und Jerusalem) und dem Iran (Karadj (westl. von Teheran)) notiert. Im Vergleich dazu weit größer ist das Verbreitungsgebiet der ssp. quinquenotella, das sich von den Kapverden und Kanaren im Westen quer durch Nordafrika und die Arabische Halbinsel in den Süden des Irak und Iran und weiter nach Afghanistan und den nordwestlichen Karakorum zieht. Sattler (1967) hatte dazu notiert: "Verbreitung: Kap-Verde-Inseln: Sao Nicolao; Marokko; Algerien; Ägypten; N-Sudan; Arabien; Bahrein; SW-Irak: O v. Rutba; S Iran; Afghanistan; NW-Karakorum: Gilgit (1490 m). Nach der Literatur auch in der Cyrenaica (Turati 1934: 202). Mit Sicherheit ist die Art auch in Tunesien zu erwarten. Ihr Vorkommen auf den Kanaren wäre nicht ausgeschlossen."

Gielis (2007: ) macht auf zwei unterschiedliche Formen in den Vereingten Arabischen Emitraten aufmerksam: "In the Emirates two forms occur. The genital structures of these forms are identical. The well-marked form mainly occupies the desert in the western parts of the country; the pale and poorly marked specimens are found in the mountain areas."

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Literatur

  • Gielis, C. (2007): Order Lepidoptera, family Ethmiidae. — Arthropod fauna of the UAE, 1: 407-410.
  • Erstbeschreibung: Mann, J. (1861): Zur Lepidopteren-Fauna von Amasia. — Wiener Entomologische Monatschrift 5: (5) 155-162, (6) 183-193, pl. 2-3.
  • Sattler, K. (1967): Ethmiidae. — Microlepidoptera Palaearctica 2: Textband: I-XVI, 1-185, Tafelband, pl. 1-106. Wien (Verlag Georg Fromme & Co).