Verwechslungsträchtige Art!
Vorkommen
Länder:+8Kontinente:EU
Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Geschlecht nicht bestimmt
Ähnliche Arten
Genitalien
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Fraßspuren und Befallsbild

4. Diagnose

4.1. Geschlecht nicht bestimmt

4.2. Raupe

Die Raupen lassen sich von den anderen an Birke (Betula sp.) lebenden Eriocrania-Arten an der Farbe unterscheiden: Raupe von Eriocrania sangii grau, Raupen der anderen Arten weißlich bis hellgrün.

4.3. Ähnliche Arten

Bei den beiden sehr ähnlichen Arten Eriocrania sangii und E. semipurpurella ist eine sichere Bestimmung nur über GU möglich. [Christof Zeller im Forum].

4.4. Genitalien

4.5. Erstbeschreibung

5. Biologie

5.1. Nahrung der Raupe

  • [Betulaceae:] Betula pendula (Hänge-Birke)
  • [Betulaceae:] Betula sp. (Birke)

Die Raupe miniert ausschließlich in Birken-Blättern. In der Literatur werden meist keine genauen Arten benannt; die Erstbeschreibung scheint die Hänge-Birke (Betula pendula [als "Betula alba"]) zu betreffen, also die Pflanze, von der auch unsere Raupenbilder aus Niederösterreich stammen.

6. Weitere Informationen

6.1. Etymologie (Namenserklärung)

Der Artname hat nichts mit lateinisch "sanguis" = Blut zu tun, sondern leitet sich aus dem Nachnamen eines Raupenzüchters, Herr Sang ab! Der Erstbeschreibung von Wood (1891: 101) ist zu entnehmen, dass es zunächst Namensverwirrung um Eriocrania semipurpurella gab und dass es das Tier mit den grauen Larven war, das bis dahin noch keinen Namen hatte: “Now I learn from Mr. Stainton that he posesses a series of a Micropteryx, bred some years ago by the late Mr. Sang from birch, which appears to be identical with the insect I have reared from these grey larvae, and it seems to me I cannot, therefore, do better than call it Sangii, in memory of that good ebserver [sic, recte: observer].”

6.2. Taxonomie

Hinweis: Nicht alles, was derzeit Eriocrania sangii oder Eriocrania semipurpurella heißt, ist es auch! Aarvik et al. (2017) konstatieren: "Eriocrania sangii (Wood, 1891) and E. semipurpurella (Stephens, 1835) belong to a complex containing four closely related species. Formal descriptions of the two undescribed species are still lacking."

(Autor: Erwin Rennwald)

6.3. Andere Kombinationen

  • Micropteryx sangii Wood, 1891 [Originalkombination]

6.4. Literatur

6.5. Informationen auf anderen Websites (externe Links)