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Falter
Raupe
Puppe
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
LebendfotosDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)Andere KombinationenSynonymeUnterartenLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Caryophyllaceae:] Silene gigantea
  • [Caryophyllaceae:] Silene wolgensis
  • [Caryophyllaceae:] Gypsophila paniculata (Rispiges Gipskraut, Rispges Schleierkraut)

Auf Samos wurde die Raupe ausschließlich an Silene gigantea gefunden, in der Regel zusammen mit Raupen von Eupithecia schiefereri. Diese Pflanze gedeiht nur an sehr heißen, felsigen Stellen. Angaben nach Fritsch et al. (2014).

Leict anders die alte Meldung von Christoph (1867: 243-244) aus Russland: "Die Raupe findet man zu Ende Juni und Anfang Juli‚ auf Silene wolgensis und Gypsophila panniculata, von welchen beiden Pflanzen sie hauptsächlich die unreifen Samenkapseln frisst. Nach dreiwöchentlicher Puppenruhe schlüpft der Schmetterling aus. Aus den im Herbst abgelegten Eiern schlüpfen die Raupen jedenfalls erst im künftigen Frühling aus, denn von beiden vorerwähnten Nahrungspflanzen ist im September keine Spur mehr vorhanden. Ein Theil der Puppen kriccht nicht im August und September, sondern erst im künftigen Mai und Juni aus, daher das zweimalige Erscheinen des Schmetterlings. Ausser der verschiedenen Grösse gleicht die junge Raupe fast ganz der erwachsenen. Die Raupe wird 17 mm. lang und in der Mitte des Leibes 5 mm. dick. In ihrer Gestalt weicht sie von den Heliothis-Raupen ab; von den Acontia-Raupen noch viel mehr, da diese letzteren spannerartig gestaltet sind. Die zu Heliothis gerechneten Arten, mit Ausnahme der im Innern von Gewächsen lebenden Raupen von Hel. cardui, cognata u. a., sind langgestreckt; A. Laudeti hat aber eine recht plumpe, nach beiden Enden dünner werdende Raupe. Mit Recht steht also auch der Raupe nach E. Laudeti als besondere Gattung unmittelbar neben Heliothis. Der kleine Kopf ist hellbraun, oben auf der Stirn stehen zwei schwarze Flecke, die nur durch eine sehr licht gelbbraune Mittellinie getrennt sind. Die Farbe der Raupe ist unrein gelbweiss. Das Nackensegment hat oben einen breiten schwarzbraunen Fleck. Auf jedem der übrigen Segmente stehen vier schwarze Punkte, deren vordere einander näher stehen als die hinteren. In derselben Weise befinden sich in ziemlich gleichem Abstand in den Seiten noch zwei Reihen schwarzer Punkte. Alle (16) Beine sind schwarz, die Bauchbeine sehr kurz. Die Afterklappe sowie das letzte Segment sind schwarz gerandet. Sie hat von Ichneumonen und Tachinen viel zu leiden."

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

loudeti: „Loudet“.

Spuler 1 (1908: 285L)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Unterarten

4.5. Literatur