Version 26 / 27 vom 21. Oktober 2023 um 23:36:23 von Erwin Rennwald
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Falter
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Männchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Fraßspuren und Befallsbild

1.3. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Genitalien

2.2.1. Männchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Rosaceae:] Agrimonia eupatoria (Gewöhnlicher Odermennig)
  • [Rosaceae:] Agrimonia procera (Großer Odermennig)
  • [Rosaceae:] Aremonia agrimonoides (Nelkenwurz-Odermennig)

Nach Johansson et al. (1990) miniert die Raupe in Blättern von Agrimonia eupatoria (Gewöhnlicher Odermennig) und - in Südosteuropa - Aremonia agrimonoides (Nelkenwurz-Odermennig). Bladmineerders nl [Artseite auf bladmineerders.nl] nennt noch eine Quelle für den nahe mit dem Gewöhnlichen Odermennig verwandten Agrimonia procera (Großer Odermennig).

Schon von Heyden (1861: 41-42) hatte berichtet: "Raupe weniger niedergedrückt, glatt, glänzend, grünlichgelb. Kopf bräunlichgelb mit braunen Flecken und dunkelm Mund. Nackenschild mit zwei braunen Flecken. Die Raupe lebt im October, auch noch Anfangs November minirend in den einzelnen Fiederblättchen der Agrimonia Eupatoria, wo sie lange, gewundene, ziemlich breite braune Gänge macht, die sich oft zu einem grossen Räume erweitern, der zuweilen das ganze Blättchen einnimmt, besonders wenn es gleichzeitig von 2 bis 3 Raupen bewohnt ist. Sie verlässt dieMine nicht, sondern macht sich in derselben, gewöhnlich in einem Blattzahn, ein flaches, eiförmiges, gelblichweisses oderbräunliches Gespinnst. Sehr häufig in schattigen Wäldern um Frankfurt und Offenbach. Die Motte entwickelt sich Ende Mai. (1858.)"

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

  • Nepticula agrimoniae Frey, 1858 [Originalkombination]

4.2. Synonyme

4.3. Literatur