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Falter
Kopula
Männchen
Weibchen
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Kopula

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen
2.3.2. Weibchen

Hinweis: In Razowski (2001: 253, Tafel 150, Fig. 590 und 591) sind die weiblichen Genitalabbildungen von Dichrorampha alpinana und Dichrorampha petiverella vertauscht.

2.4. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Asteraceae:] Achillea millefolium (Gewöhnliche Schafgarbe)
  • [Asteraceae:] Achillea ptarmica (Sumpf-Schafgarbe)
  • [Asteraceae:] Tanacetum corymbosum ? [= Chrysanthemum corymbosum ?] (Straußblättrige Wucherblume ?)
  • [Asteraceae:] Tanacetum vulgare ? [= Chrysanthemum vulgare ?] (Rainfarn ?)
  • [Asteraceae:] Leucanthemum vulgare agg. ? [= Chrysanthemum leucanthemum ?] (Margerite ?)

Disqué meldet aus er Umgebung von Speyer: "Gemein. R. in Achillea-wurzeln."

Schütze (1931) weiß zu berichten: "Die jungen Pflanzen von Achillea millefolium, deren Wurzeln von ein bis zwei Raupen bewohnt sind, verraten deren Anwesenheit durch welke Blätter und Stängelspitzen (Kaltenbach). Chrysanthemum corymbosum (Sorhagen). Chrysanthemum vulgare (Tanacetum) (Reutti)."

Razowski (2001: 101) nennt: "Wu[rzel]; Achillea millefolium, A. ptarmica, Chrysanthemum leucanthemum (Asteraceae)." Hancock et al. (2015: 229) schreiben zur Eiablage: "Ovum. Laid in June - August on the stem base of yarrow (Achillea millefolium), sneezewort (A. ptarmica) or tansey (Tanacetum vulgare)."

Da die Raupen wahrscheinlich aller Dichrorampha-Arten in Wurzeln von Korbblütlern (Asteraceae) leben, ist bei der Übernahme von Angaben zu den Nahrungspflanzen der einzelnen Arten große Vorsicht angebracht, zumal auffällt, dass bei vielen Arten in der Summe die gleichen Pflanzen genannt werden, was zwar nicht unmöglich, aber auch nicht sonderlich wahrscheinlich ist.

Die auch in der Literatur am besten belegte und insgesamt sicher wichtigste Raupennahrungspflanze, Achillea millefolium, können wir durch die oben gezeigten Diagnosefalter aus der Schweiz (R. Bryner) bestätigen.

Schmid (2019) schildert eigene Beobachtungen aus den Alpen, die das Bild bestätigen: "Die Raupe lebt im Wurzelstock von Schafgarbe (Achillea millefolium) (1, 3, 4), oft gesellig und gelegentlich auch zusammen mit Raupen von Dichrorampha plumbana und Dichrorampha vancouverana. Sie frisst einen Gang im Mark, wo sie nach der Überwinterung auch ihre Puppenwiege ausspinnt (6). [...]" - die Nummern verweisen auf Fotos im Band, die das Geschriebene zeigen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Literatur

  • Disqué, H. (1901): Verzeichniss der in der Umgegend von Speyer vorkommenden Kleinschmetterlinge. — Deutsche Entomologische Zeitschrift, Iris, 14: 149-176. [PDF auf zobodat.at]
  • Hancock, E.F., Bland, K.P. & J. Razowski (2015): The moths and butterflies of Great Britain and Ireland. Volume 5 (Part 2). Tortricidae, Olethreutinae. - 377 S.; Leiden & Boston (Brill).
  • Erstbeschreibung: Linnaeus, C. (1758): Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata. 1-824. Holmiae (Laurentius Salvius).
  • Razowski, J. (2001): Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung - Verbreitung - Flugstandort - Lebensweise der Raupen. — 319 S.; Bratislava.
  • Lectotypus-Festlegung: Robinson, G. S. & E. Schmidt Nielsen (1983): The Microlepidoptera described by Linnaeus and Clerck. — Systematic Entomology 8: 191-242.
  • Schmid, J. (2019): Kleinschmetterlinge der Alpen : Verbreitung : Lebensraum : Biologie. - 800 S.; Bern (Haupt-Verlag).
  • [SCHÜTZE (1931): 182-183]