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Falter
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen
2.4.2. Weibchen

Genitalabbildungen z.B.: Razowski, J.: Motyle (Lepidoptera) Polski 16 - Coleophoridae, p. 204 (♂), p.239 (♀)

2.5. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Phänologie

Die Imagines fliegen von Juni bis September.

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Amaranthaceae: Chenopodioidae:] Chenopodiastrum hybridum [= Chenopodium hybridum] (Bastard-Gänsefuß)
  • [Amaranthaceae: Chenopodioideae:] Chenopodium sp. (Gänsefuß)
  • [Amaranthaceae: Chenopodioideae:] Atriplex sp. (Melde)
  • [Amaranthaceae: Chenopodioideae:] Halimione portulacoides [= Atriplex portulacoides] (Portulak-Keilmelde, Strand-Salzmelde)
  • [Amaranthaceae: Amaranthoideae:] Amaranthus sp. ?? (Fuchsschwanz ??)

Vorab: Die Raupensäcke von Coleophora versurella, Coleophora saxicolella, Coleophora sternipennella und Coleophora vestianella lassen sich nicht (oder zumindest nicht sicher) unterscheiden und alle 4 Arten entwickeln sich von Spätsommer bis Herbst an den Blüten und Früchten verschiedener Atriplex- und Chenopodium-Arten und überwintern dann abseits der Nahrungspflanze um sich im Frühjahr ohne erneute Nahrungsaufnahme zu verpuppen. Auch die Falter sind sicher oft nur durch Genitaluntersuchung zu bestimmen. Die Zuordnung der Falter-Arten zu den einzelnen Atriplex- und Chenopodium-Arten gestaltet sich also schwierig, zumal auch die Pflanzen selbst für Botaniker nicht immer leicht zu bestimmen sind.

Für C. versurella wird zumeist einfach Chenopodium sp. und Atriplex sp. genannt, einmal auch Halimione portulacoides. Die Herkunft der Angabe zu Amaranthus sp. ist mir unklar. Klimesch (1982: 33) hatte zu den Kanaren gemeldet: "Die Raupe lebt an den Blüten und Samen von Chenopodium hybridum L. in einem röhrenförmigen, gedrungenen Sack. Dieser ist ca 5 mm lang, schwärzlich, aus Gespinststoff bestehend, mit kleinen Detritusteilchen bedeckt . Mundwinkel ca 5-10°."

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Literatur