Version 16 / 20 vom 11. Juli 2022 um 20:19:00 von Erwin Rennwald
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Falter
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Weibchen
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Weibchen

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Caryophyllaceae:] Herniaria glabra (Kahles Bruchkraut)
  • [Caryophyllaceae:] Herniaria hirsuta (Behaartes Bruchkraut)

Einzige bekannte Nahrungspflanze der Art in Mitteleuropa ist Herniaria glabra, eine trittbeständige Pflanze, die sich überall in Pflasterritzen etc. findet. Die Seltenheit des Falters ist damit nicht erklärt. Baldizzone (2019: 460) ergänzt die ganz ähnliche Lebensräume besiedelnde Herniaria hirsuta

4. Weitere Informationen

4.1. Faunistik

Nach Gaedike & Heinicke (1999) in Deutschland nur aus Sachsen-Anhalt bekannt, dort aber aktuell (nach 1980). Wie die obigen Funde zeigen, tritt die Art auch in Sachsen und Brandenburg auf.

Krampl et al. (2014) melden den Erstnachweis für Tschechien, Baldizzone (2019: 273) den Erstnachweis für Bulgarien: “5 km N Sandanski, 150-200 m, 23-27-V-2010, 1 ♀, leg. Karsholt, coll. ZMUC.”

(Autor: Erwin Rennwald)

4.2. Literatur