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Falter
Männchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Geschlecht nicht bestimmt

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen
2.3.2. Weibchen

2.4. Erstbeschreibung

2.5. Ähnliche Arten

Zur Unterscheidung von Coleophora clypeiferella, C. squalorella, C. unipunctella, C. binotapennella und C. salicorniae siehe Coleophora salicorniae

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Amaranthaceae: Chenopodioideae:] Chenopodium album (Weißer Gänsefuß)
  • [Amaranthaceae: Chenopodioideae:] Chenopodium sp. (Gänsefuß)
  • [Amaranthaceae: Chenopodioideae:] Atriplex sp. ?? (Melde ??)

Schon im Nachtrag zur Erstbeschreibung teilt Hofmann, O. (1871b: 328) mit: "Herr Mühlig fand die Säcke an den Samen von Chenopodium album; zur Verwandlung begiebt sich die Raupe mit ihrem Säckchen in die Erde. Dieses istwie das der meisten Samenfresser von starkem Gespinnst verfertigt, einfach cylindrisch, 6-7 millim. lang; vorne sehr wenig abwärts gebogen mit schräg abgeschnittener Mundöffnnng [sic!], hinten dreiklappig. Eins der beiden Säckchen ist dunkelgrau, außen mit feinen Sandtheilchen unregelmäßig überzogen; das andere ist mehr braun, mit zahlreichen großen Sadkörnchen bedeckt. Die Mundöffnung ist bei beiden durch starkes braunes Gespinnst fest geschlossen."

Bei Schütze (1931: 86) heißt es dann: "An Samen von Chenopodium in einem aus einer Kapsel umgearbeiteten Sacke, mit dem sie im September zur Verwandlung in die Erde geht. Samensack mit Sandkörnchen bedeckt (Sorhagen). Verwandelt sich in einem eirunden braunen Gewebe (Rössler)."

Und auch Emmet et al. (1996: 331) nennen nur Chenopodium album als Nahrungspflanze, liefern aber weitere Details zur Lebensweise: "The larva feeds in September and October among the seedheads from a flimsy silken tube, cutting this off in its final instar with seeds and frass attached and using it as a case (Pl. 8, fig 17), from which it continues to feed on other seeds. The case turns brown in contrast to the green seedhead to which it is attached. In October it drops to the ground and the larva leaves the case, burrows underground and overwinters full-fed in a tough brown parchment-like cocoon until June."

Für eine Nutzung von Atriplex sp. gibt es keinen Beleg.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Literatur