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Falter
Raupe
Raupensack
Fraßspuren und Befallsbild
Männchen
Weibchen
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanzen
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Raupensack

1.4. Fraßspuren und Befallsbild

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen
2.3.2. Weibchen

2.4. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Raupennahrungspflanzen

3.3. Nahrung der Raupe

  • [Fabaceae:] Astragalus glycyphyllos (Süßer Tragant, Bärenschote)
  • [Fabaceae:] Astragalus cicer (Kicher-Tragant)
  • [Fabaceae:] Astragalus sp. (Tragant)

Schütze (1931) formulierte zur Raupe: "An Astragalus glycyphyllos in den Schoten, die reifenden Samen verzehrend, erst ziemlich erwachsen baut sie einen Röhrensack, der anfangs gelb, später braun, vorn nach unten etwas gebogen ist. Überwintert erwachsen (Sorhagen). Spinnt den Sack von der Mundöffnung anfangend. Man findet häufig unvollständige Säcke und kann dann ihr allmähliches Fertigwerden beobachten (Stange)."

Neben A. glycyphyllos wird auch A. cicer genutzt.

3.4. Lebensweise

Die Raupe lebt bis zum letzten Stadium sacklos in den Fruchtständen von Tragant-Arten, wo sie die heranreifenden Samen verzehrt. Der Befall ist von außen nicht sichtbar. Erst gegen Ende ihrer Entwicklung spinnt sie einen Sack, der anfangs hellgelb ist und sich später bräunlich verfärbt. In dieser kurzen Zeit sind die Raupensäcke außen an den Fruchtständen sichtbar. Sobald der Sack fertiggestellt und ausgehärtet ist, verlässt die Raupe ihre Nahrungspflanze und sucht ein Überwinterungsversteck auf.

Als Nahrungskonkurrenten wurden Cupido minimus und vereinzelt Grapholita compositella an Astragalus cicer sowie Grapholita pallifrontana an Astragalus glycyphyllos beobachtet. (Heidrun Melzer)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

Hübner (1796: 68) nannte die Art „Hahnenfederfärbige Schabe“. So ist es klar, dass gallipennella von lat. gallus = der Hahn und penna = die Feder abgeleitet ist.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Literatur