Vorkommen
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Falter
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Puppe
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Habitat
Inhalt

1. Falter

2. Ausgewachsene Raupe

3. Jüngere Raupenstadien

4. Puppe

5. Diagnose

5.1. Männchen

5.2. Weibchen

5.3. Geschlecht nicht bestimmt

5.4. Erstbeschreibung

6. Biologie

6.1. Habitat

6.2. Nachweismethoden der Raupen

Die Raupen kann man im Frühjahr leicht finden, wenn man unter Weiden, Pappeln oder Espen die herabgefallenen Kätzchen aufsammelt und ein paar Tage in einer flachen Schachtel aufbewahrt. Wenn man jeden Tag die Kätzchen durchsucht, findet man am Boden der Schachtel kleine, sehr flinke Raupen, die zu verschiedenen Arten der Gattungen Xanthia, Cirrhia, Sunira oder Agrochola gehören können und alle im Jugendstadium sehr ähnlich sind. Am häufigsten findet man so Raupen von C. icteritia, Xanthia togata, Cirrhia ocellaris und Sunira circellaris.

7. Weitere Informationen

7.1. Etymologie (Namenserklärung)

fulvago: „fulvus braungelb.“

Spuler 1 (1908: 252R)

7.2. Andere Kombinationen

7.3. Synonyme

7.4. Taxonomie

Ronkay et al. (2001) betrachten - im Band 5 der "Noctuidae Europaeae" Cirrhia als Untergattung von Xanthia, die entsprechenden Arten heißen bei ihnen daher Xanthia (Cirrhia) icteritia, Xanthia (Cirrhia) gilvago, Xanthia (Cirrhia) austauti bzw. Xanthia (Cirrhia) ocellaris oder eben kurz Xanthia icteritia, Xanthia gilvago, Xanthia austauti und Xanthia ocellaris. In Band 9 der "Noctuidae Europaeae" diskutieren Fibiger und Hacker (2007: 198-199) die Unterfamilie Xyleninae und listen beim Subtribus Xylenina Cirrhia und Xanthia als getrennte Gattungen auf. Entsprechend werden in Band 13 der "Noctuidae Europaeae" die Arten in der "Check list of the Quadrifid Noctuoidea of Europe" auf Xanthia und Cirrhia als Gattungen verteilt (Fibiger et al. (2011: 36). In der Fauna Europaea wurde das (zumindest bis September 2019) nicht aufgegriffen, sondern Cirrhia weiterhin als Untergattung von Xanthia geführt. Da aber auch Steiner et al. (2014) und entsprechend Gaedike et al. (2017) die (Wieder-)Aufgliederung in zwei Gattungen akzeptieren, wird dem auch hier gefolgt.

(Autor: Erwin Rennwald)

7.5. Literatur