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Falter
Männchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Cladoniaceae:] Cladonia rangiferina (Echte Rentierflechte)

Schütze (1931) schreibt: "Die rötliche Raupe lebt an und in den röhrigen kleinen rotköpfigen Cladonien, die an freien Heidestellen im Schutze und Schatten älterer Calluna-Büsche wachsen." Ob damit Cladonia bellidiflora (Rotköpfige Becherflechte) oder eine andere Art der Gattung gemeint war, ist mir unklar. Schütze (1904: 199-201) hatte detailliert beschrieben, wie er im Juni 1904 diese Raupen zum ersten mal im Freiland fand: Die Jungräupchen flüchteten bei Störung in die hohlen Cladonien-Stämmchen, größere Raupen waren unter den Cladonien versteckt. Genannt wird hier Cladonia rangiferina, die Echte Rentierflechte.

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Faunistik

Nach Sauter & Whitebread (2005: 71) war die Art für die Schweiz zu streichen. Wie Kopp & Brägger (2017) bestätigen, gehören die alten Meldungen aus Graubünden alle zur erst später abgetrennten Chionodes nebulosella - mit einem eigenen Fund aus dem Thurgau können sie das Vorkommen von C. continuella in der Schweiz nun aber doch bestätigen: "CH-Thurgau, Zihlschlacht, Hudelmoos, 515 m, 15.VII.2010, Nachtfang, GP 1♀, leg. A. Kopp".

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur