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Männchen
Weibchen
Kopula
Raupe
Puppe
Ei
Männchen
Ähnliche Arten
Genitalien ♂
Genitalien ♀
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanze
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)Andere KombinationenSynonymeTaxonomiePublikationsjahr der ErstbeschreibungLiteraturInformationen auf anderen Websites (externe Links)

1. Lebendfotos

1.1. Männchen

1.2. Weibchen

1.3. Kopula

1.4. Raupe

1.5. Puppe

1.6. Ei

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Ähnliche Arten

Links: Chamaesphecia empiformis: Baden-Württemberg, Hohenhaslach

Rechts: Chamaesphecia tenthrediniformis: Hessen, Kornsand [Daniel Bartsch]

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen

2.3.2. Weibchen

2.4. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Raupennahrungspflanze

3.3. Nahrung der Raupe

  • [Euphorbiaceae:] Euphorbia cyparissias (Zypressen-Wolfsmilch)

Die Raupe lebt in den Wurzeln. Sie wurde ausschließlich in Euphorbia cyparissias gefunden.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

Empis, Tanzfliege.“

Spuler 2 (1910: 314L)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Taxonomie

Chamaesphecia tenthrediniformis ([Denis & Schiffermüller], 1775) und Chamaesphecia empiformis (Esper, 1793) galten lange als Synonyme voneinander. Erst Naumann & Schröder (1980) klärten, dass es sich hier um ein Artenpaar handelt, von denen die eine Art als Raupe in Wurzeln von Euphorbia esula (und weiteren sehr nahe verwandten Arten dieser Gattung lebt, die andere ausschließlich in Wurzeln von Euphorbia cyparissias. Beide Arten wurden aus Österreich beschrieben, eine sicher, die andere wahrscheinlich aus der Umgebung von Wien. Da sie für Ch. empiformis noch einen Syntypus finden konnten, erklärten sie diesen zum Lectotypus; für Ch. tenthrediniformis mussten sie hingegen einen Neotypus festlegen: „Typenmaterial: Durch freundliche Vermittlung von Herrn Dr. M. Geisthardt (Museum Wiesbaden) war es uns möglich, das Original-Typen-Material der coll. Esper zu untersuchen. Das uns übergebene Material befindet sich in einer anscheinend gegen Ende des 19. Jahrhunderts angefertigten verglasten Schachtel der Außenmaße 93x58x32 mm. Diese trägt an der vorderen Außenseite ein handschriftliches Etikett aus dem späten 18. oder frühen 19.Jh.: „Sesia tenthrediniformis. W.“ — Von späterer Hand wurden die Angaben „tenthrediniformis“ und „W.“ mit Bleistift durchstrichen und durch die Zusätze „empiformis“ und „4587“ ersetzt. Die Zahlenangabe bezieht sich auf den Staudinger-Rebel-Katalog von 1901. Am inneren, verglasten Boden der Schachtel sind die folgenden Etiketten aufgeklebt: „1. „Originalexemplare“ 2. „ESPER. T.II p 215-216, T 32, Fg 1.2.6.“ 3. „Collection Gerning" 4. „Sesia empiformis Esp., StgrR 4587“. Die Etiketten 1 und 2 sind links, d.h. unter den unten behandelten Exemplaren a-c, die Etiketten 3 und 4 unter den Exemplaren d und e angebracht. Die Sesiiden selbst stecken auf Insektennadeln, die etwa auf die Hälfte des üblichen Maßes zurückgekürzt sind und offensichtlich aus alter Zeit stammen, da sie erheblichen Grünspan angesetzt haben. Jedes Exemplar ist auf eine am Boden verleimte, kleine Korkpyramide von ca. 12-15 mm Höhe gesteckt. Im einzelnen sind die folgenden Exemplare vorhanden: [...] b. ♀, Chamaesphecia spec. der empiformis-Gruppe, darüber am Boden ein kleines Etikett „Fg 2“ (Abb. 2). Das Exemplar ist gut erhalten und entspricht in allen habituellen Einzelheiten den Beschreibungen der „Chamaesphecia empiformis (ESPER, 1783)“ in den Handbüchern (z.B. Berge-Rebel 1910, Koch 1964, Forster & Wohlfahrt 1960) und der oben zitierten Originalbeschreibung. Wir sind der Ansicht, daß es sich hier um einen zweifelsfreien Syntypus des Esper'schen Sphinx empiformis handelt und legen daher dieses Exemplar als Lectotypus ♀ fest und geben ihm die folgenden Etiketten bei: „LECTOTYPUS ♀, Sphinx empiformis Esper, 1783, Schmett. Abb. Natur Beschr. 2:215, pl.32 fig.2, Naumann & Schroeder, 1980“ — „Genitaluntersuchung C.Naumann praep., Praep. Nr. 1099“ — „Farbdia Nr. 2“. Leider enthielt das Abdomen keine Eier, so daß der schlüssige Nachweis, daß die aus Euphorbia cyparissias gezogene Chamaesphecia mit dem vorliegenden Lectotypus ♀ des Sphinx empiformis conspezifisch ist, nicht erbracht werden kann (vgl. unten). Genitalapparat: vgl. Abb. 27.“

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir übernehmen hier die detailliert von Heppner (1981) recherchierten Publikationsjahre.

4.6. Literatur

4.7. Informationen auf anderen Websites (externe Links)