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Falter
Raupe
Puppe
Ei
Erstbeschreibung
Raupennahrungspflanze
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Puppe

1.4. Ei

2. Diagnose

2.1. Falter

Sexualdimorphismus der Falter: Anders als bei der in Mitteleuropa heimischen Art Gonepteryx rhamni ist bei Catopsilia florella das ♂ grünlich-weiß und das ♀ meist gelb. Die ♀-Form f. pyrene ist jedoch ebenso gefärbt wie das ♂.

Auf den Kanarischen Inseln und Madeira kann C. florella bei flüchtiger Betrachtung oder im Flug nur mit ♀ ♀ von G. cleobule, G. palmae, G. eversi und Gonepteryx maderensis verwechselt werden. Diese unterscheiden sich durch den charakteristischen kantigen Flügelumriss. Zudem fliegt C. florella ganz überwiegend in den Städten im Küstenbereich, die Gonepteryx-spp. jedoch in etwas höheren, meist bewaldeten oder an Lorbeerwald angrenzenden Lagen

2.2. Ähnliche Arten

Auf Madeira nur:

Auf Teneriffa nur:

Auf La Palma nur:

Auf Gomera nur:

Im Mittelmeerraum:

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

C. florella ist ein Kulturfolger. Ihre Raupe lebt an dem (auf die Kanarischen Inseln und Madeira als Zierstrauch eingeführten) Senna-Strauch (Cassia, Senna mexicana, S. didymobotrya und weitere Arten). Dieser findet sich angepflanzt in Gärten, Parks und städtischen Anlagen, verwildert auch an Straßenrändern tieferer Lagen. Wandernde Falter können aber auch einmal weit außerhalb besiedelter Gebiete angetroffen werden.

3.2. Lebensweise

Die ♀ ♀ belegen die Senna-Sträucher oft sehr dicht mit Eiern, so dass diese manchmal von den Raupen völlig kahlgefressen werden. Als Art tropischer Herkunft kann C. florella das ganze Jahr über angetroffen werden, denn die Tiere können in keinem Stadium in Diapause gehen. Deshalb, und wegen des Mangels an Nahrungspflanzen, kann die Art im Mittelmeerraum nicht heimisch werden.

(Autoren: Jürgen Rodeland und Jürgen Hensle)

3.3. Raupennahrungspflanze

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Verbreitung

C. florella ist von den Kapverdischen Inseln bis China, im tropischen Afrika und Asien verbreitet. Vereinzelt kann sie nördlich der Sahara, als Irrgast z. B. auch auf Malta oder Zypern ( [http://www.cyprusbutterflies.co.uk/page9.html] ), angetroffen werden. Auf den Kanarischen Inseln (wahrscheinlich auf allen), in Süd-Marokko, Ägypten und im Süden Israels ist sie in tieferen Lagen mittlerweile heimisch geworden. Auf Madeira trat die Art nach Tennet (2013) von 1999 bis 2003 auf, ist dort mittlerweile aber wahrscheinlich wieder ausgestorben.

4.3. Literatur

  • Erstbeschreibung: Fabricius, J. C. (1775): Systema entomologiae, sistens insectorum classes, ordines, genera, species, adiectis synonymis, locis, descriptionibus, observationibus. 1-832 (Flensburg und Leipzig: Officina Libraria Kortii).
  • Franquinho Aguiar (2000): Catopsilia florella (Fabricius, 1775) (Lepidoptera: Pieridae), an afrotropical species found breeding in Madeira island. — Bocagiana 199: 1-4. [PDF auf publications.cm-funchal.pt]
  • John, E., Hawkes, W. L. S. & E. J. Walker (2019): A review of Mediterranean records of Catopsilia florella (Lepidoptera: Pieridae, Coliadinae), with notes on the spring 2019 arrival in Cyprus of this Afrotropical migrant. — Phegea 47 (3): 80-86. [PDF auf phegea.org]
  • Tennent (2013): Recent records of Hypolimnas misippus (Linnaeus, 1764) (Lepidoptera: Nymphalidae) from Madeira, Portugal, with a resumé of historical records from Macaronesia. — Entomologist's Gazette 64: 101-108