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2. Biologie

2.1. Nahrung der Raupe

Noch unbekannt! Vermutlich lebt die Art wie viele Oecophoriden in faulendem Holz.

3. Weitere Informationen

3.1. Faunistik

Die - äußerlich sehr unauffällige - Art wurde nach einem einzelnen Männchen aus Frankreich (Savoyer Alpen) beschrieben. Nach Sauter & Whitebread (2005) kommt sie auch in der Schweiz vor; SwissLepTeam (2010) führt sie dort aus Graubünden an. In Österreich ist sie nach Huemer (2013: 211) „[...] bisher lediglich in einem einzigen Exemplar aus der Steiermark (Graz, Gösting, 26.5.1948, leg. Klimesch) bekannt (Huemer, 2001b).“ Da die Art auch in Norditalien (nach Huemer (2001): "1 ♂, Italia, Piemonte, Piamprato, 1600 m, 3.- 14.7.1969, J. Klimesch (GU 00 / 948 ♂ P. Huemer); 1 ♂, Carbonin, Cimabanche, 1500 m, 20.7.1989, J. Klimesch (alle Zoologische Staatssammlung, München)"), und der Ost-Slowakei (Folkmárska skala, 900 m; Tokár et al. (2005) unter Berufung auf Tokár et al. (1996)), nachgewiesen wurde, ist hier von Bodenständigkeit auszugehen.

Im Rahmen des Projekts Barcoding Fauna Bavarica gelang Guggemoos et al. (2018) der überraschende Erstnachweis dieser sehr selten gefundenen Art für Deutschland: 1 ♂, Bayern, Karwendelgebirge, Mittenwald, Atzgrubenlaine, 1007 m, 12. Juni 2015 (leg. T. Guggemoos). Auch hier gibt es keinerlei Grund, an einer Bodenständigkeit zu zweifeln.

3.2. Typenmaterial

Leraut (1984: 153) beschrieb die Art nach einem einzigen ♂: « Holotype mâle, France, forêt de Bessans (Savoie), 25-VII-1978, n°27680 coll. Buvat (Buvat) (prép. génit. Leraut n°879 ; MNHN, Paris). »

(Autor: Erwin Rennwald)

3.3. Literatur

3.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)