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Falter
Männchen
Geschlecht nicht bestimmt
Genitalien ♂
Erstbeschreibung
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieFalterNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Geschlecht nicht bestimmt

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen

2.4. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Falter

Die Art wurde in der Oberlausitz (Sachsen) bisher nur wenige Male bei Lichtfängen in feuchten Waldgebieten nachgewiesen. [Friedmar Graf]

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Dicranaceae:] Dicranum scoparium (Gewöhnliches Gabelzahnmoos, Gewöhnliches Besenmoos)
  • [Dicranellaceae:] Dicranellum sp. (Kleingabelzahnmoos)

Es wird vermutet, dass alle Arten der Gattung Bryotopha primär an verschiedenen Moosen leben. Für die meisten Arten sind keine konkreten Funde bekannt. Zu B. galbanella ist aber bei Schütze (1931: 14) zu lesen: "Raupe April bis Mai [...] Die hellbraune Raupe überwintert klein in schneeweißem rundem Gespinst in Dicranella-Moos an Steinblöcken im lichtem Hochwalde; der Falter sitzt gern an Fichtenstämmen, was manche Autoren veranlasst hat, die Raupe an Nadelholz zu vermuten (Schütze)."

Gregersen & Karsholt (2022: 226) wiederholten die Raupenbeschreibung von Heckford & Sterling (2003: 225) und trugen das wenige Bekannte zur Raupennahrung zusammen: "Host-plant. Moss, Dicranum scoparium; in captivity the larva was observed to eat Homalothecium lutescens. The larva lives in an opaque, whitish silken tube, open in both ends, about twice the length of the larva with fragments of moss attached. The larva was found where moss was growing in patches among dead neadles under pine trees (op. cit.=; the habitats are mostly old coniferous woods or plantations [...]".

Dicranum scoparium ist ein in Europa in den gemäßigten Breiten bis hoch in den Norden verbreitetes Bodenmoos in Wäldern. Das in der Zucht als Ersatzfutter akzeptierte Homalothecium lutescens gehört nicht nur in eine andere Familie oder andere Ordnung von Moosen, sondern gleich in eine andere Unterklasse. Es ist also wohl weniger die Moosart, die entscheidend ist, als vielmehr die Verfügbarkeit und der Standort des Mooses. Mit der Nutzung weiterer Moosarten ist unbedingt zu rechnen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Literatur