ÜbersichtLänderKarteFundmeldungenExterne Links (12)
Länder:+25Kontinente:EUAS
Neues Layout der Navigation (Beta Test)
Falter
Kopula
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Genitalien ♂
Genitalien ♀
Raupe
Erstbeschreibung
Habitat
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Kopula

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen

2.4.2. Weibchen

2.5. Raupe

2.6. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Pottiaceae:] Tortula muralis (Mauer-Drehzahnmoos)

Es wird vermutet, dass alle Arten der Gattung Bryotopha primär an verschiedenen Moosen leben. Während für die meisten Arten konkrete Funde noch ausstehen, war die Raupe von B. domestica schon Stainton (1865: 141-143) bekannt. Er erklärt uns: "In den Monaten März und April kann man auf bemoosten Mauern, wenn die Moose durch den nächtlichen Thau befeuchtet sind, oder während ein feiner Regen fällt, bei sehr genauem Zuscbauen kleine Schmetterlingsraupen über die Moose kriechen sehen ; an ihrer Lebhaftigkeit wird man in ihnen bald Gelechienraupen erkennen. Sind sie röthlich braun und durch hellere Farbe bunt, und haben sie sehr deutliche, schwarze Punktwärzcben, so wird man mit Wahrscheinlichkeit Gelechia Domestica erwarten dürfen. Die Raupe der Gelechia Affinis, die sich auch von Mauermoosen nährt, und zu gleicher Zeit zu finden ist, hat eine zartere, rosige Beimischung mit weniger Gelbbraun in der Grundfarbe, und ihre Punktwärzchen sind so klein, dass man sie nicht leicht wahrnehmen kann. Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass es noch viele andre moosfressende Arten giebt, deren Merkmale man jedoch noch nicht festgestellt hat." Und weiter: "Die Raupe lebt von Moos (Tortula muralis), welches an Mauern wächst, und wird nach kurzen Wintern schon im Februar, und von da ab bis in den April angetrofFen. Sie gräbt sich kleine Höhlen zwischen dem Moose und verräth ihre Anwesenheit durch Häufchen gelblichgrüner Excremente, die sie an der Mündung der Höhle ansammelt. An regnerischen oder thaureichen Morgen kommt sie heraus, um Nahrung zu sich zu nehmen. Dann lässt sie sich oft in beträchtlicher Entfernung von ihrer Wohnung antrefFen. Später am Tage oder bei trocknem Wetter ist selten eine zu entdecken. Zu Ende April oder Anfang Mai ist die Raupe erwachsen. Dann spinnt sie zwischen dem Moose ein leichtes Gewebe, worin sie zur Puppe wird."

Schütze (1931: 13) meldete: "Ich erzog den Falter wiederholt aus Dachmoos (Schütze)." Mit "Dachmoos" war keine spezielle Art gemeint, sondern einfach irgendein Moos auf dem Dach - Tortula muralis ist auch hier gut möglich, vielleicht waren es aber aus Moose aus verschiedenen Gattungen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Literatur