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Ei
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Weibchen
Habitat
Raupennahrungspflanzen
LebendfotosDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenUnterartenFaunistikLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Männchen

1.2. Weibchen

Hinweis: Ein hier bis zum 3. Februar 2020 gezeigtes [Falterfoto] wurde aufgrund von Unsicherheit der Bestimmung entfernt [Forum].

1.3. Eiablage

1.4. Puppe

1.5. Ei

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

Bembecia albanensis ist in einigen Unterarten über den gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Die Nominatunterart kommt in West-, Mittel- und Osteuropa vor, in Südgriechenland Bembecia albanensis kalavrytana (Sheljuzhko, 1924) und in Mittel- und Süditalien Bembecia albanensis garganica Bertaccini & Fiumi, 2002. Die in Nordafrika, Sizilien und Sardinien lebende Bembecia sirphiformis ist nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden. Zahlreiche weitere ähnliche Arten sind sehr leicht mit Bembecia albanensis zu verwechseln und ohne Genitaluntersuchung oftmals auch von Spezialisten nicht sicher anzusprechen. Zur Unterscheidung von Bembecia ichneumoniformis siehe dort (Diagnose-Abbildung).

(Autor: Daniel Bartsch [Forum])

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Raupennahrungspflanzen

3.3. Nahrung der Raupe

  • [Fabaceae:] Ononis spinosa [inkl. ssp. hircina [= ssp. arvensis, = Ononis hircina, = Ononis arvensis]] (Dornige Hauhechel [inkl. Bocks-Hauhechel])
  • [Fabaceae:] Ononis spinosa ssp. maritima [= Ononis spinosa ssp. procurrens, Ononis repens, Ononis costae] (Kriechende Hauhechel)
  • [Fabaceae:] Bituminaria bituminosa [= Psoralea bituminosa] (Asphaltklee, Harzklee, Pechklee)

Die Raupe lebt in der Wurzel verschiedener Ononis-Arten, in Italien und auf dem Balkan auch in Psoralea bituminosa.

Bembecia albanensis ist in Mitteleuropa ausschließlich an Ononis spinosa und Ononis repens als Wirtspflanzen gebunden. Die Art war in Zeiten ausgedehnter Schafweiden früher sicher viel weiter verbreitet und findet sich heute nur noch stark verinselt. Die wesentlich weiter verbreitete Bembecia ichneumoniformis ist dagegen in fast jedem halbwegs trockenen Hornkleebestand anzutreffen.

(Autor: Daniel Bartsch)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Unterarten

4.3. Faunistik

Rebel (1918: 56) beschrieb seine neue Art nach einem Weibchen aus Bilalas in "Mittelalbanien".

Laštůvka & Laštůvka (2025) nahmen überraschend Großbritannien mit "?" in ihre Tabelle auf. Z. Laštůvka erklärte dazu (e-Mail 22. Januar 2022): "Was Grossbritannien betrifft, befinden sich im Prager Museum zwei Weibchen mit der Fundstelle „England“. Möglicherweise ist die Lokalisierung falsch.". Da die Art ansonsten nie aus Großbritannien gemeldet wurde, ist Fehletikettierung hier sehr wahrscheinlich. Ohne konkreteren Hinweis möchte ich die Art hier auch nicht mit Fragezeichen aufnehmen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur