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Falter
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Fabaceae:] Alhagi kirghisorum
  • [Fabaceae:] Alhagi maurorum [= Alhagi persarum]
  • [Fabaceae:] Alhagi canescens

Erschoff (1874) berichtet in seiner Erstbeschreibung, dass die Raupe bei Krasnovodsk (Turkmenien) an dem dornigen, als Halbstrauch wachsenden Schmetterlingsblütler (Fabaceae) Alhagi kirghisorum gefunden worden sein soll. Zolotuhin (1995) ergänzt - ohne nähere Angaben - "Alhagi persarum" und Alhagi canescens.

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

Lat. sordidus = schmutzig.

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Taxonomie

Die als Unterart beschriebene Chilena sordida cinerescens Oberthür, 1916 wird von Zolotuhin (1995) als Synonym zu Chilena sordida sordida gestellt.

4.4. Faunistik

Nach der Fauna Europaea (Fauna Europaea Web Service. Last update 22 December 2009. Version 2.1. Available online at [http://fauna.naturkundemuseum-berlin.de]) Vorkommen im Süden des europäischen Teils von Russland. Die Art wurde von Zolotuhin (1992) allerdings nicht in seiner "annotated checklist of the Lasiocampidae of "European Russia"" erwähnt; sie scheint hier also zumindest nicht verbreitet zu sein.

Zolotuhin (1995) nennt für sein Untersuchungsgebiet: "Semideserts and deserts of Turkmenia, Tajikistan and Usbekistan." Und er gibt den Hinweis: "The most common Lasiocampidae-species in the deserts and in areas requiring irrigation."

Zum locus typicus ist in der lateinischen Zusammenfassung der Erstbeschreibung von Erschoff (1874) zu lesen: "Habitat circa Maracanda et prope Sarvady mense junio, et in desertis Kisil-kum, ubi mense majo capta est; etiam ex ditione Krasnovodsk (Turcomania) allata est."

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Literatur