Vorkommen
Länder:+26Kontinente:EU
Falter
Raupe
Puppe
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Puppe

2. Diagnose

Bräunliche Art, ohne Gitterzeichnung und mit zwei meist deutlichen, dunkelbraunen Schrägbändern auf den Vorderflügeln. Kopf und Thorax braun.

(Text: Rudolf Bryner)

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen
2.4.2. Weibchen

2.5. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Fagaceae:] Quercus robur (Stiel-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus cerris (Zerr-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus sp. (Eiche)
  • [Salicaceae:] Populus tremula (Zitter-Pappel, Aspe, Espe)
  • [Betulaceae:] Betula pendula (Hänge-Birke)
  • [Betulaceae:] Corylus avellana ?? (Gewöhnliche Hasel ??)
  • [Betulaceae:] Carpinus betulus ?? (Hainbuche ??)
  • [Myricaceae:] Myrica gale ?? (Gagelstrauch ??)

Die Raupe lebt im Normalfall an Eichen, wobei meist nichts über die Eichen-Art ausgesagt wird. In Deutschland wurden Raupen an Stiel-Eichen gefunden. Kulfan et al. (2018) melden aus der Slowakei Raupenfunde an Quercus cerris. Zumindest vereinzelt werden Raupen aber auch an anderen Laubbäumen wie Hänge-Birke und Zitter-Pappel gefunden; letztere beiden wurden durch Heidrun Melzer [Forumsbeitrag] belegt, wobei es durchaus sein könnte, dass die Eiablage hier ursprünglich an Eiche erfolgt war; immerhin fraßen die Raupen definitiv an Populus tremula bzw. Betula pendula.

Auf [projects.biodiversity.be] heißt es: "The larva feeds from a slight spinning on the leaves of mainly Quercus, but also on other deciduous trees like Corylus, Carpinus betulus, Betula and also Myrica gale." Da es zur Art aber auch heißt: "A scarce and local species in Belgium" und keinerlei Raupenbilder gezeigt werden, ist es sehr fraglich, ob es hierzu Primärquellen gibt - und falls es sie gibt - ob die Raupen richtig bestimmt wurden. Denn immerhin werden alle diese Gehölze auch bei anderen Ypsolopha-Arten angeführt.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Literatur