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Falter
Männchen
Männchen
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Genitalien

2.2.1. Männchen

1. Valven schmal am Ende mit einem kleinen Zahn

2. Sacculus kurz, wie Ypsolopha sylvella

3. Phallus gebogen, wie bei Ypsolopha sylvella

2.3. Ähnliche Arten

Ähnlich wie Ypsolopha lucella, aber kleiner, die Grundfarbe bräunlicher und Kopf sowie Thorax nicht weiß. Vorderflügel mit zwei angedeuteten, braunen Querbändern, welche zum Vorderrand hin erlöschen. Von Ypsolopha sylvella unter anderem durch die deutliche Gitterzeichnung, die weniger lang ausgezogenen Querbänder und die dunkler grauen Hinterflügel zu unterscheiden.

(Autor: Rudolf Bryner)

3. Biologie

Die Art überwintert als Ei. Raupen treten im Mai und Juni auf.

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Fagaceae:] Quercus cerris (Zerr-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus pubescens (Flaum-Eiche)
  • [Fagaceae:] Quercus sp. (Eiche)

Schütze (1931) schrieb: "Raupe Mai bis Juni, Falter Juni bis September. Raupe bis Juni an Quercus. (Sorhagen, Rössler). Näheres scheint nicht bekannt zu sein." Nach Agassiz (1996: 94) wird das Ei an einen Eichen-Zweig gelegt (wo es überwintert) und die Raupe lebt dann im nächsten Jahr in einem leichten Gespinst an den Blättern der Eichen. Die Angaben dürften sich auf Q. robur und/oder Q. petraea beziehen, doch wird das nicht konkret benannt.

Kulfan et al. (2006) fanden in der südwestlichen Slowakei in den Monaten Mai und Juni zahlreiche Raupen an Quercus cerris. Kulfan et al. (2018) führen aus dem gleichen Gebiet Raupenfunde an Q. cerris und Q. pubescens an. Wahrscheinlich werden noch weitere sommergrüne Eichen genutzt.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Literatur