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Männchen
Weibchen
LebendfotosFalterDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)FaunistikTypenmaterialLiteratur

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Fabaceae:] Chamaecytisus austriacus (Österreichischer Zwergginster)

Die Raupe miniert nach Laštůvka & Laštůvka (1994) an Chamaecytisus austriacus (Österreichischer Zwergginster) und vermutlich noch weiteren Arten der Gattung. Alle diese Arten fehlen aber an den Fundstellen im Südosten Frankreichs, so dass dort noch eine weitere Pflanzenart als Raupennahrung dazukommen muss. Nel & Varenne (2026: 147) vermuten sehr, dass leere Minen an "Calycotome" [recte: Calicotome] sp. zu diesem Falter gehören. Dabei kommt aus der Gattung in der Region nur Calicotome spinosa, der Stachelige Dornginster, vor.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

Die Benennung der Art erfolgte nach der Pflanzengattung, an der die Minen gefunden wurden: Chamaecytisus.

4.2. Faunistik

Nach der nicht mehr online verfügbaren Fauna Europaea kommt die Art in Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei vor. Nel & Varenne (2026: 147-148) liefern mehrere Nachweise für den Südosten Frankreichs: "Var, Mazaugues (E. Nieukerken leg.), Signes (JN), La Garde Freinet (R. Celse leg.), Draguignan (TV), La Londe-les-Maures (TV) ; Alpes-Maritimes, Gilette (TV)." Die Bestimmung der Tiere im Südosten Frankreichs wurde durch den Spezialisten E. van Nieukerken und durch Barcoding abgesichert.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.3. Typenmaterial

Laštůvka & Laštůvka (1994: 209): „Holotypus ♂, Slovakia occ., Hlohovec nad Váhom, 1992 ex l.; Paratypen 2 ♀♀ dieselben Angaben; Minendunde: Moravia mer., Hrušovany nad Jevišovkou; Dolní Dunajovice; Bulhary, 1992-10-23; Slovakia or.; Turna nad Bodvou, 1992-10-09; lgt. A. & Z. Laštůvka, coll. A. Laštůvka; Ungarn, Bükk, Kisgyör, 1992-10-13, lgt. & coll. E.J. Van Nieukerken (Leiden); Austria or., Hundsheimer Berge, 1985-10-00 [sic], lgt. & coll. E.J. Van Nieukerken (1 ♂, 2 ♀♀ ex l. 1986).“

4.4. Literatur