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Falter
Kopula
Raupe
Puppe
Ei
Diagnose
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanze
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Kopula

1.3. Raupe

1.4. Puppe

1.5. Ei

2. Diagnose

2.1. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Raupennahrungspflanze

3.3. Nahrung der Raupe

  • [Fabaceae:] Hedysarum candidum
  • [Fabaceae:] Astragalus utriger
  • [Fabaceae:] Astragalus suprapilosus

Bury & Savchuk (2015) berichten: "In Crimea caterpillars feed on Hedysarum candidum Bieb., Astragalus utriger Pall., and Astragalus suprapilosus Gontsch. Larvae are variable in coloration, with black head and a distinct, dark dorsal line. Larvae feed on flower buds, flowers and inside bloated pods that contain the seeds of Astragalus.

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„griechischer Dichter.“

Spuler 1 (1908: 55R)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Unterarten

4.5. Taxonomie

Nazari & ten Hagen (2020) kommen bei ihrer sorgfältigen Analyse, die morphologische Merkmale mit genetischen (Barcode der mitochondrialen DNA, auch Kern-DNA) zum Schluss, dass sich die Art nur in zwei Unterarten gliedert. Die nominotypische besiedelt dabei ein Gebiet von der Ukraine an ostwärts bis Zentralasien und den Norden von Aserbeidschan, ssp. hafis Kollar, [1849] schließt sich südlich an, besiedelt also den Kleinen Kaukasus, Armenien, die südliche und südöstliche Türkei, den nördlichen Irak und größere Teile des Iran bis zum Kopet Dagh. gehen nicht auf die völlig überflüssige und sehr schlecht begründete versuchte Abtrennung der Tiere der Krim als "Tomares callimachus tauricus" durch Korb & Yakovlev (1998: 141) ein - sie zählen diese Tiere selbstverständlich zur nominotypischen Unterart.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.6. Verbreitung

In Europa nur auf der Krim (Ukraine) und im Südosten des europäischen Teils von Russland. Darüber hinaus vom Kaukasus an weiter südostwärts. Auch im Südosten der Türkei.

(Autor: Jürgen Hensle)

4.7. Typenmaterial

Eversmann (1848) hatte in seiner Erstbeschreibung erläutert: "Der Falter fliegt in den Steppen zwischen der unteren Wolga und dem Uralflusse, von wo ihn der Professor Wagner vor 2 Jahren (1846) in ziemlicher Anzahl mitgebracht hat; auch hat ihn H. Kindermann im vorigen Sommer [1847] in Georgien, in der Gegend von Helenendorf, ziemlich häufig gefunden". Es wurde kein Holotypus ausgewählt und daher auch die Typenlokalität nicht fixiert. Dies holte Nekrutenko in Hesselbarth et al. (1995: 508) nach. Nach Zolotuhin & Anikin (2017: 535) wurde der Lectotypus im ZISP schon 1982 etikettiert, was aber erst 13 Jahre später dann - leider nicht korrekt - publiziert wurde. Von den 5 als Lectotypus und Paralectotypen beschrifteten Eversmann-Exemplaren im ZISP tragen demnach 2 ein Etikett "Grusien", 1 ein Etikett "Indorsk v. Kind." und 2 das, was Nekrutenko als "unlesbar" bezeichnet hat. Genau eines von letzteren Exemplaren wurde aber als Lectotypus fixiert - die Angabe "Grusien" als Typenfundort kann also nicht stimmen. Zolotuhin & Anikin (2017: 535) fragen sich, was es aber sonst sein könnte - und sie entziffern das "unleserlich", indem sie es mit anderen Etiketten vergleichen. Ergebnis: "Calmucc". Und sie erläutern plausibel, dass das nicht die Republik Kalmückien ist, sondern die Stadt Kalmukov im Uralsk Distrikt, 280 km entfernt von Uralsk am rechten Ufer des Ural-Flusses in West-Kasachstan. [Diese erhielt ihren Namen, weil sich hier Kalmücken während der Zeit ihrer Massenflucht aus Russland nach China angesiedelt hatten.]

(Autor: Erwin Rennwald)

4.8. Literatur

4.9. Informationen auf anderen Websites (externe Links)