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Falter
Männchen
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

Noch unbekannt!

4. Weitere Informationen

4.1. Faunistik

Biesenbaum (1990) berichtete über den Erstnachweis der Art in Deutschland - der Falter flog am 28.07.1962 an der Burg Liebenstein bei Bornhofen am Mittelrhein (Rheinland-Pfalz) ans Licht. Schumacher & Schmitz (2012) schreiben dann einen Artikel über ihren "Wiederfund von Stomopteryx flavipalpella (Jäckh, 1959) für die Bundesrepublik Deutschland" - wiederum in Rheinland-Pfalz: "Am 11.06.2011 flog nun eine Gelechiide den Leuchtturm des Erstautors an, die vom Zweitautor als Stomopteryx flavipalpella bestimmt wurde. [...] Bei dem Fundort handelt es sich um einen xerothermen Felshang (NSG Ausoniusstein) bei Kattenes/ Untermosel." Sie vermuten, dass die leicht mit Syncopacma patruella oder Eulamprotes atrella zu verwechselnde Art noch unerkannt in der ein oder anderen Sammlung stecken könnte: "Vermutlich ist S. flavipalpella in den Wärmegebieten von Mittelrhein, Mosel und Nahe weiter verbreitet ist als bisher bekannt." Und tatsächlich gelangen Michael Stemmer (Unkel, Rheinland-Pfalz) in den Jahren 2012 und 2013 drei weitere aktuelle Nachweise dieser sehr seltenen Art (davon zwei durch GU determiniert) am Stux bei Unkel also wieder an einem besonders heißen Hang im Mittelrheintal; weitere Tiere folgten in allen Jahren bis 2018. Dabei handelt es sich um den nördlichsten Fundpunkt der Art überhaupt. Der südlichste für Deutschland stammt aus dem Blatt Waldböckelheim, wo Rudi Seliger 2012 ein Artnachweis gelang (schmetterlinge-d.de).

Auch nach Gaedike & Heinicke (1999) und Gaedike et al. (2017) ist die die Art in Deutschland nur aus Rheinland-Pfalz bekannt. Huemer (2013) führte sie für Österreich nur aus Kärnten und Nord-Tirol an.

Schmid (2007) meldet die Art mit einem Fang eines Männchens in Graubünden als neu für die Schweiz. Die Art wurde aus Italien beschrieben (siehe "Typenmaterial") und wurde sonst nur noch in Portugal, Spanien und (Südost-)Frankreich (dort auch auf Korsika) nachgewiesen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.2. Typenmaterial

Jäckh (1959: 86): „♂-Typus und zwei Paratypen, Trentino, Valle del Sarca, Pietramurata, 7-11.VI und 12.VII.1958 am Licht (Philips-tubi TL- D 15/9) auf xerothermem Geröllhang. Weibchen sind noch nicht bekannt.“

4.3. Literatur

4.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)