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Falter
Fraßspuren und Befallsbild
Erstbeschreibung
LebendfotosDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenFaunistikLiteraturInformationen auf anderen Websites (externe Links)

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Fraßspuren und Befallsbild

2. Diagnose

2.1. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Rosaceae:] Pyrus communis (Kultur-Birne)
  • [Rosaceae:] Malus sp. (Apfel)

[Bladmineerders.nl] nennt die Kultur-Birne (Pyrus communis) als einzige bisher bekannte Raupennahrung. In der Erstbeschreibung ist aber von einem Raupenfund an Wildapfel die Rede.

Sobczyk & van Nieukerken (2021) gingen darauf ein: "Die Hauptnahrungspflanze der Raupen ist zweifellos Birne (Pyrus communis). Die inder Erstbeschreibung erwähnte Zucht aus Apfel (Malus spec.) wurde später angezweifelt (Schoorl et al. 1985). Aktuelle Nachweise von in Portugal aus Apfelblättern gezüchteten Exemplaren belegen jedoch die alternative Nahrungspflanze (Laštůvka & Laštůvka 2015). Das Ei wird in der Regel an einer Blattrippe der Unterseite des Blattes abgelegt. Die Mine ist meist stark gewunden und verläuft als anfangs schmaler und sich allmählich verbreiternder Korridor. Die Form und die Länge der Mine hängen stark von der Blattdicke und der Beschattung am jeweiligen Platz ab. In der Oberlausitz wurden die Minen vor allem an Büschen oder kleinen Bäumen gefunden, die sehr schattig im Unterstand wachsen. Dabei ist es unerheblich, ob die Bäume in Ortsnähe oder beispielsweise in Wäldern wachsen. Selbst Einzelbäume in größerer Entfernung vonüber zwei Kilometern zu weiteren Birnbäumen können besiedelt sein. Die Generationsfolge konnte nicht ermittelt werden, doch wurden Minen mit Raupen ab Anfang Juni bis Oktober gefunden, im Hochsommer und Herbst in unterschiedlichen Entwicklungsstadien."

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Faunistik

Nach der [Fauna Europaea] kommt die Art in Litauen, Polen, Tschechien und der Slowakei vor.

Huemer (2013: 204) bemerkt: „Sehr wahrscheinlich beziehen sich bisherige Meldungen von S. minusculella teilweise auch auf die in Österreich noch nicht nachgewiesene, jedoch mit Sicherheit zu erwartende S. stettinensis (Heinemann, 1871) Laštůvka & Laštůvka (2004).“

Nach dem zwingend zu erwartend gewesenen Erstfund der lange verkannten Art in Bayern (Haslberger et al. 2016, Haslberger & Segerer 2016) wurde die Art auch von Gaedike et al. (2017) in das "Verzeichnis der Schmetterlinge Deutschlands" aufgenommen.

4.3. Literatur

4.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)