ÜbersichtLänderKarteFundmeldungenExterne Links (7)
Länder:+10Kontinente:EUAF
Neues Layout der Navigation (Beta Test)
Falter
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Genitalien ♂
Genitalien ♀
Erstbeschreibung
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeTaxonomie und FaunistikLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen

2.4.2. Weibchen

2.5. Erstbeschreibung

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Taxonomie und Faunistik

Die Art wurde aus dem "Pretoria district" in Südafrika beschrieben. Sie ist im südlichen Afrika weiter verbreitet und Bippus (2020: 83) meldet sie auch abseits des Festlands erstmals von Réunion (siehe auch Fotos oben): "Specimens examined: 25.iv.2015 (Réunion, St. Denis, Colorado); 17.iv.2016, 26.iv.2016 (male, gen. prep. RE-2608), 09.xii.2017, 05./08./11.i.2018, 2 specimens on 22.iv.2018 and 04.iv.2020 (all in Réunion, La Possession, 400m)."

Bidzilya & Rajaei (2025: 500) meldeten die Art erstmals von der Demokratischen Republik Kongo und merkten zur Gesamtverbreitung an: "South Africa (Meyrick, 1908), Namibia, Zimbabwe (Janse, 1958), Réunion (Bippus, 2020), DR Congo: Katanga Province (new record), Mediterranean region of Europe (Karsholt & Riedl, 1996)."

Auch die Beschreibung des Synonyms Sitotroga celyphodes Meyrick, 1909 beruht auf Tieren aus Südafrika. Die 5 Belegtiere für die Beschreibung als Sitotroga nea Walsingham, 1920 stammten hingegen alle vom 27. Mai 1913 aus Cabé-Roquebrune, also vom Strandbereich des Mittelmeerhafens Roquebrune-Cap-Martin. Walsingham (1920: 10) hatte Bemerkenswertes zu seinen Tieren mitgeteilt: "Hab. S. France : Alpes-Marit. : Cabbe-Roquebrune, 27.V.1913 (Wlsm.). Five specimens from a tuft of dry grass in a patch of mixed herbage on the shore, nearly at sea-level — the five specimens were all from the same tuft of grass, no others were seen. On my last visit to Monte Carlo, in 1916, I found that all this vegetation had been entirely washed away by the sea ; no trace left of any grass-tufts similar to that from which the species was taken." Warum Walsingham, 1920 hier nicht selbst auf die Idee kam, dass es sich nach diesen Fundumständen um eingeschleppte Tiere einer schon bekannten Sitotroga-Art handeln könnte, bleibt sein Geheimnis. Fest steht nur, dass diese Art nur dieses einzige Mal in Frankreich registriert wurde.

Für Europa (Frankreich, Sizilien, Griechenland) ist wohl grundsätzlich von Verschleppung als Ursprung auszugehen.

Karsholt & Huemer (2017: 168) melden die Art erstmals für Kreta: "1♂, Koutsounari, 100 m, 1.v.2003, leg. Ruckdeschel (TLMF); 1♂, Agia Galini, ca. 100 m, 18.iv.2008, leg. Ruckdeschel (TLMF); 1♂, ditto, but 19.iv.2008 (TLMF)." Anders als in Frankreich scheint es hier eine Population zu geben, die sich festgesetzt hat.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur