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Falter
Männchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Geschlecht nicht bestimmt

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen

2.4. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Cistaceae:] Helianthemum canum [= Helianthemum oelandicum ssp. canum, Helianthemum oelandicum ssp. incanum] (Graues Sonnenröschen)

Krone (1905) schreibt zum Synonym Scythris restigerella:"Die zarte Raupe lebt im Juni und Juli an Helianthemum oelandicum, an welcher Pflanze sie zwischen den Zweigen feine seidenartige, schmutzigweiße Schläuche spinnt, in welchen sie sich nahe der Wurzel aufhält. Die zarte gelblichbraune Puppe liegt immer am Boden im Schlauche. Die Entwicklung des Falters erfolgt Ende Juli und dauert bis anfangs September." Mit "Helianthemum oelandicum" war an Krones österreichischem Fundort bei Mödling sicher die ssp. canum gemeint, also die Pflanze, die heute üblicherweise Helianthemum canum heißt, bei anderen aber Helianthemum oelandicum ssp. incanum

Schütze (1931) kann nur diese Meldung wiederholen: "Die zarte Raupe an Helianthemum oelandicum, wo sie zwischen den Zweigen feine seidenartige schmutzigweiße Schläuche spinnt, in welchen sie sich nahe der Wurzeln aufhält. Puppe am Boden des Schlauches (Krone). Südostdeutschland."

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Faunistik

Nach schriftlicher Mitteilung von Rudolf Bryner ist das Vorkommen der Art in der Schweiz bestätigt worden. Die älteren Literaturangaben bezogen sich nach SwissLepTeam (2010) auf das Wallis und die Südschweiz.

In Deutschland ist die Art nach Gaedike & Heinicke (1999) bzw. Gaedike et al. (2017) nur aus Rheinland-Pfalz bekannt. Wie "Südostdeutschland" bei Schütze (1931) zu verstehen ist, bleibt unklar (Mödling bei Wien in Österreich?).

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Datierung und Paginierung der Erstbeschreibung

Hemming (1957) (= Direction 59 ICZN) datiert die Publikation Costas, führt wegen der unübersichtlichen Seitenzählung des Bandes eine neue Pagination in eckigen Klammern ein und macht Vorschläge, wie die Tafeln unverwechselbar zitiert werden können. Wir folgen der Direction 59.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.5. Literatur

  • Erstbeschreibung: Costa, O.-G. (1832-1836): Fauna del regno di Napoli ossia enumerazione di tutti gli aminali che abitano le diverse regioni di questo regno e le acque che le bagnano contenente la descrizione de nuovi o poco esattamente conosciuti con figure ricavate da originali viventi e dipinte al naturale. Lepidotteri: [1]-[442], 38 pl. Napoli (dai torchi del tramater).
  • Gaedike, R. & W. Heinicke (1999): Verzeichnis der Schmetterlinge Deutschlands (Entomofauna Germanica 3). — Entomologische Nachrichten und Berichte, Beiheft 5: 1-216.
  • Gaedike, R., Nuss, M., Steiner, A. & R. Trusch (2017): Verzeichnis der Schmetterlinge Deutschlands (Lepidoptera). 2. überarbeitete Auflage. — Entomologische Nachrichten und Berichte (Dresden), Beiheft 21: 1-362.
  • Hemming, F. [ed.] (1957): Direction 59. Determination (a) of the method to be followed in citing for the purposes of zoological nomenclature the several portions in which the Lepidotteri volume by Orenzio Gabriele Costa of the work entitled Fauna del Regno di Napoli were published, and (b) of the dates which for the foregoing purposes are to be assigned to each of those portions. — Opinions and Declarations Rendered by the International Commission on Zoological Nomenclature 15 (16): i-xviii. [Digitalisat auf biodiversitylibrary.org]
  • Krone, W. (1905): Über die bisher unbekannten ersten Stände einiger Microlepidopteren. — Jahresberichte des Wiener entomologischen Vereins, 15: 93-103.[PDF auf zobodat.at]
  • [SCHÜTZE (1931): 141]
  • SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG).