Vorkommen
Länder:+8Kontinente:EU
Falter
Kopula
Männchen
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Kopula

3. Diagnose

3.1. Männchen

3.2. Geschlecht nicht bestimmt

3.3. Erstbeschreibung

4. Biologie

4.1. Nahrung der Raupe

  • [Amaranthaceae: Chenopodioideae:] Chenopodium album (Weißer Gänsefuß)
  • [Amaranthaceae: Chenopodioideae:] Atriplex patula (Spreizende Melde)

Takács & Szabóky (2009) melden eigene Raupenfunde in Ungarn an Chenopodium album. Landry et al. (2013) nennen ebenfalls Chenopodiaceae als Raupennahrung, konkret die beiden besonders häufigen Arten Chenopodium album (Weißer Gänsefuß) und Atriplex patula (Spreizende Melde).

5. Weitere Informationen

5.1. Etymologie (Namenserklärung)

Lat. sinensis = chinesisch: Die Art wurde aus Shanghai beschrieben.

5.2. Andere Kombinationen

5.3. Synonyme

5.4. Faunistik

Nach Landry et al. (2013) stammt die Art aus Ostasien. In Europa wurde sie seit Anfang der 1970er Jahre nachgewiesen. Nach Gaedike & Heinicke (1999) ist sie in Deutschland nur mit Angaben von vor 1980 aus Brandenburg bekannt, hat sich hier also nicht oder zumindest nicht deutlich etabliert. Die Fauna Europaea [Fauna Europaea, last update 29 August 2013, Version 2.6.2] nennt neben Deutschland zumeist osteuropäische Staaten (Russland, Weißrussland, Ukraine, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Moldawien), daneben aber auch England. Unsere Falterbilder 3, 4 und 5 stammen aus Italien. Die Art wurde jüngst auch nach Nordamerika verschleppt.

Fazekas (2008) berichtet - mit vielen diagnostisch wertvollen Bildern und einem Habitatfoto - von den Nachweisen in Ungarn, weitere Details stellten Takács & Szabóky (2009) zusammen, die die Art seit 2004 in Ungarn studierten.

Mit Bild 6 von Tattendorf in Niederösterreich gelang Karl Mitterer der erste Nachweis der Art für Österreich. Nachdem Karl Mitterer [Forumsbeitrag 30. Oktober 2019] am selben Ort am 23. Juli 2019 wieder ein Fund dieser Art gelang, ist hier von erfolgter Etablierung auszugehen.

(Autor: Erwin Rennwald)

5.5. Literatur